Karin Stünkel ist die CVJM-Küchenfee

Einrichtungsleiter Gregor Schnupp gratulierte seiner „Perle“ Karin Stünkel zum 30-jährigen Dienstjubiläum. Hier in der Küche der CVJM-Begegnungsstätte ist ihr Wirkungskreis.Foto: A. Wiese

Dankeschön und Präsent für 30-jähriges Dienstjubiläum in Abbensen

Abbensen (awi). Gregor Schnupp, Hausleiter des Freizeit- und Begegnungszentrums des CVJM in Abbensen, möchte seine Perle und Küchenfee Karin Stünkel nicht missen, und seine Vorgänger natürlich auch nicht. Aus diesem Grund erhielt die Jubilarin aus Anlass von 30 Dienstjahren auch eine kleine Ehrung mit Empfang – und das Schönste: Die Schnittchen musste sie nicht selber schmieren, sondern sie wurden angeliefert. Karin Stünkel, verheiratet, Mutter von zwei Kindern und stolze Großmutter von drei Enkeln stieg am 1. Mai 1987 beim CVJM ein, und zwar gleich in der Küche, damals für vier Tage in Vollzeit in der Nachmittagsschicht und am Wochenende. „Dass sie im Laufe der Zeit die Führung in der Küche übernahm, sei eher ein schleichender Prozess gewesen und die Bereitschaft, als die Vorgängerinnen in Rente gingen, die Verantwortung zu übernehmen“, berichtete bei der Ehrung Wolfgang Funke, der Generalsekretär des CVJM. Karin Stünkel hatte es damals nicht immer leicht, als junge Mitarbeiterin in ein bestehendes Team hineinzukommen. Durch ihr Können habe sie jedoch immer mehr Verantwortung bekommen. Seit 2005 ist Stünkel auch Stellvertretung der Hausleitung an Wochenenden oder bei Urlaub. Auch nach 30 Jahren sei sie engagiert und mit Freude an der Arbeit, offen für Neues, was bei der Veränderung der Verpflegungsarten gar nicht ausbleibe, lobt ihr Chef. Denn die Wünsche der Gäste erforderten Kreativität. In diesen 30 Jahren habe Stünkel drei Hausleiter erlebt: Lutz, Walter-Kober und seit viereinhalb Jahren Schnupp. Eine der größten Herausforderungen in ihren 30 Dienstjahren war sicherlich 1989 der Umbau der Küche bei laufendem Betrieb und die Sanierung des Haupthauses 2012/2013, die mit sehr viel Lärm, Staub und Sonderreinigungsschichten einherging. Stünkel schätzt an ihrem Betrieb die Flexibilität für Mitarbeiter, wenn Notfälle auftreten. Es werde immer eine Lösung gefunden. Generalsekretär Funke und Hausleiter Schnupp freuen sich, dass Stünkel diesem Team angehört und wünschten ihr für die weiteren Jahre „Gottes Segen in Arbeit und Familie sowie die nötige Spannkraft für alle weiteren Herausforderungen“. Gebürtig ist die ausgebildete Hauswirtschaftsleiterin übrigens in Oegenbostel. Mittlerweile lebt sie jedoch seit fast 40 Jahren in Abbensen. Wann sie in Rente gehen möchte, hat die heute 61-Jährige noch nicht entschieden. Aber früher als nötig wohl nicht, meint sie. Denn das Kochen macht ihr nach wie vor großen Spaß. Das Lieblingsgericht ihrer Gäste ist Spaghetti Bolognese. Damit könne man eigentlich alle Kinder zufriedenstellen, schmunzelt Karin Stünkel. Sie selbst esse allerdings am liebsten Spargel und für den Tag der offenen Tür am Himmelfahrtstag, 25. Mai, bereitet sie wieder 150 Liter Erbsensupper für 300 Leute im großen Topf vor. Die schönste Überraschung für sie an ihrem Ehrentag war neben Blumenpräsent und Flachgeschenk, dass es für alle „Sanfter Engel“ gab. Denn diese Kreation aus Orangensaft mit einer Kugel Vanilleeis ist Karin Stünkels persönliches Lieblingsgetränk und das hatte Gregor Schnupp bei einer Umfrage unter ihren Kolleginnen herausgefunden.