Kartoffelfest lockte die Besucher an zwei Tagen

Beim Kartoffelfest darf Kartoffelpuffer natürlich nicht fehlen. Foto: L. Irrgang

Bereits zum 17. Mal drehte sich alles um die Kartoffel

Wennebostel (ig). Wenn man es in ganz Wennebostel kaum schafft, einen Parkplatz zu finden, dann bedeutet dies, dass wieder Kartoffelfestzeit auf dem Hof Söder ist. Denn auch diesem Jahr strömten die Besucher in Scharen zu dem beliebten Fest rund um die gesunde Knolle. Sichtlich freute sich Rita Söder über den gewaltigen Zuspruch in diesem Jahr, „wir freuen uns sehr über die vielen Gäste.“
Und natürlich war es die Kartoffel, welche sich die Besucher in unterschiedlichsten Variationen schmecken ließen. Ob als Bratkartoffel mit unterschiedlichen Beilagen, als Kartoffelpuffer, als spanische Variante oder als Suppe; eine breite Auswahl versprach für jeden Geschmack etwas. Aber auch für diejenigen, die etwas anderes essen wollten, waren unterschiedliche kulinarische Variationen im Angebot. Eine echte Tradition ist das vielseitige Kuchenbüfett. Wie in jedem Jahr kommt der Erlös aus dem Kuchenbüfett einem guten Zweck zugute, in diesem Jahr dem Förderverein der Kita Wennebostel, welche selbst an einem Stand Waffeln verkaufte. „An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei den vielen Torten- und Kuchenspendern bedanken“, so Söder.
Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit, sich mit Kartoffeln einzudecken, oder bummelten über den abwechslungsreichen Kunsthandwerker- und Bauernmarkt auf der Straße vor dem Hof Söder. Dass das Kartoffelfest in Wennebostel ein Fest für alle Geschmäcker und Generationen ist, wurde wieder einmal an dem abwechslungsreichen Angebot deutlich. Sorgten eine Band und die Fanfarenzüge aus Hannover und der Wedemark für die musikalische Unterhaltung für die Erwachsenen, standen für die vielen Kinder eine Hüpfburg, ein Kinderkarussell und eine Kletterwand bereit.
In den letzten vier Wochen habe man die Kartoffeln gerodet, so Söder „und diese halten nun bis zum Juni/Juli kommendes Jahr.“ Denn dank moderner Lagerung mit computergesteuerter Lüftung und Kühlung sei eine schonende Lagerung über einen so langen Zeitraum möglich. „Als Direktvermarkter müssen wir unsere Qualität halten.“ Zudem würden ständige regelmäßige Kontrollen belegen, dass sich in den Kartoffeln keine Rückstände befänden, „diese ständigen Kontrollen sind uns auch durch unsere gläserne Produktion wichtig.“ Man sei zudem dabei, sich in naher Zukunft zertifizieren lassen, „wir wollen uns dafür dem QS-Siegel anschließen“, so Söder.
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