„Kein Verständnis für CDU-Anregung“

Wedemark (awi). Bürgermeister Tjark Bartels hatte in der Mittwochausgabe des ECHO bereits kurz zur aktuellen Entwicklung zum Thema Messeverein Stellung genommen. Jetzt hat der Bürgermeister noch einmal ein ausführliches Statement zur vom Orga-Team letzte Woche angekündigten „Nichtgründung des Messeereins“ abgegeben. Bartels erklärte: „Mit Überraschung habe ich nach meinem Urlaub erfahren, dass es Unstimmigkeiten zwischen Ausschussmitgliedern des Wirtschaftsausschusses und den
Initiatoren der Idee eines Messevereins gibt. Ich persönlich habe wenig Verständnis für die Anregung aus der CDU ein politisches Kontrollgremium in diesem Verein zu installieren. Ziel sei es nämlich gewesen, ein möglichst kompaktes Gremium zu bilden und durch die Beteiligung der Verwaltung ist auch der Draht in die Politik hinreichend kurz. Im Unterschied zu Kindertagesstätten und ähnlichen Einrichtungen geht es hier auch um vergleichsweise kleine Summen, die aus öffentlichen Kassen beigesteuert werden. In ähnlichen Fällen gibt es auch kein solches Gremium. Es ist mir allerdings auch nicht verständlich, warum diese Auseinandersetzung eine solche Sprengkraft entwickeln konnte, zumal die politische Mehrheit keine Bedenken gegen die von mir und den Initiatoren gewünschte Vereinsform geäußert hatte. Die Idee des Messevereins halte ich nach wie vor für gut, weil es nicht sein kann, dass, wie in den vergangenen Jahren, einzelne Beteiligte zeitlich massiv überfordert wurden. Und auch ein immer höheres finanzielles Risiko stemmen. Es ist daher nur folgerichtig, dass eine neue Organisationsform gefunden wird, die personell auch mehr als bisher schon von der Gemeinde mitgetragen wird. Insbesondere den Bereich des Backoffice sollte eine Kraft im Rathaus übernehmen und so eine echte Entlastung darstellen. Ich habe daher einen Termin mit den verantwortlichen Gewerbetreibenden vereinbart, bei dem wir mit Besonnenheit das Geschehen analysieren werden. Dann wird sich auch ein Weg finden, wie es mit der Messe weitergeht, die wir schließlich alle nicht missen wollen“, so der Bürgermeister abschließend.
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