KGS hilft Mamma Esther

Dorit Haller mit Kindern aus dem Waisenhaus von MamaEsther in Haitit-

Veranstaltung am Dienstag, 2. März, in der Mensa / Unterstützung für Waisenhaus in Haiti

Schwarmstedt. "Jetzt muss etwas passieren." Erst war es nur ein vages Gefühl bei einigen an der KGS Schwarmstedt. Dann erschien in der Walsroder Zeitung ein Bericht über das Haiti-Hilfsprojekt der Familie Haller aus Buchholz und aus dem Gefühl wurde die Gewissheit: Die KGS will helfen und etwas beitragen.
Um das Waisenhaus von Mamma Esther zu unterstützen, veranstaltet die KGS am Dienstag, 2. März, von 16 bis 18 Uhr in der Mensa einen bunten Nachmittag, an dem alle Freude haben und zugleich etwas Gutes tun können.
Spontan hatten kurz vorher schon die Schülerinnen und Schüler Geld für Haiti gesammelt. Jetzt setzt die KGS noch eins drauf und lädt ein zu einem Nachmittag mit Informationen und Spaß. Dorit Haller betreut schon seit Jahren ein Waisenhaus in der Nähe von Port-au-Prince. Sie wird in der Mensa der KGS berichten und Fotos zeigen von ihren Reisen nach Haiti, von Esther Revolte, genannt Mamma Esther, die sich dort um 32 Waisenkinder kümmert. Zum Glück ist keines dieser Kinder bei dem schrecklichen Erdbeben verletzt worden, aber das Haus hat Schaden genommen - und intensive Unterstützung brauchten die Menschen in dem verarmten Haiti schon vor der Naturkatastrophe. Das leistet Familie Haller mit ihrem Projekt, dessen eingesammelte Spenden eins zu eins dem Waisenhaus zugute kommen.
Die Schülerinnen und Schüler der KGS umrahmen Dorit Hallers Informationen über Haiti mit einem bunten Programm, angeführt von Musikvorführungen der Bläserklassen und Werken der Gestaltungsklassen. Ein Literatur-Café mit schön gestalteten eigenen Gedichten wird es geben, eine Kooperation der 6G2 und der Gestaltungsklasse 5H1. Außerdem gibt es einen Flohmarkt, eine Vorführung der Capoeira-Gruppe und selbstverständlich allerlei für das leibliche Wohl. Unterstützt wird die Veranstaltung auch von dem Musical Dance Studio von Solveigh Christensen durch den Auftritt einer Gruppe von Tänzerinnen. Und trotzdem wird auch Zeit sein, sich zu unterhalten und vor allem werden der anonymen riesigen Zahl der 200 000 Opfer in Haiti Gesichter und Namen von überlebenden Kindern als Hoffnungszeichen entgegengesetzt - Kindern, denen der Erlös dieser Veranstaltung ein Stück Weg eröffnen soll.