KGS-Schüler besuchten Grindel in Berlin

Die Schüler der KGS Schwarmstedt besuchten den CDU-Abgeordneten Reinhard Grindel im Reichstag in Berlin.

CDU-Bundestagsabgeordneter erklärte seinen Arbeitsalltag

Schwarmstedt. Spannende Gespräche an spannendem Ort, diese Möglichkeit hatten jetzt 45 Schüler der 10. Klassen der KGS Schwarmstedt auf Einladung des örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel in Berlin. Bei ihrem Besuch im Reichstagsgebäude kamen sie zu einem Gedankenaustausch mit Grindel im Fraktionssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zusammen und nahmen auf den Stühlen Platz, auf denen sonst die Abgeordneten aus Niedersachsen und Hessen sitzen. Nach einer Einführung in den Arbeitsalltag eines Bundestagsabgeordneten drehte sich das Gespräch um Chancen und Risiken des Internets. Grindel: „Ich halte das Sperren von Internetseiten immer noch für das bessere Mittel bei der Bekämpfung von Kinderpornographie.“ Allerdings nahm der Abgeordnete in der Diskussion mit den Schülern das Argument ernst, dass die Löschung dieser schrecklichen Seiten der effektivere Weg sei. Grindel betonte dabei, dass ihm erst die Experten des Bundeskriminalamtes klar gemacht hätten, dass das Löschen häufig nicht zum Ziel führe. „Die Anbieter solcher Inhalte wechseln ohnehin in kurzen Zeitabständen die meist ausländischen Seiten, auf denen sie ihre menschenverachtenden Machwerke darbieten. Insofern würde die langwierige Prozedur des Löschens von Inhalten bei außereuropäischen Providern fast immer zu spät kommen – und jeder Klick ist eine Anstiftung zum Missbrauch von Kindern“, so Grindel. Zum Abschied gab er den Schülern noch einen Hinweis zum Schutz ihrer eigenen Daten im Internet: „Bei jedem schrägen Foto, dass Ihr heute ins Internet stellt, solltet Ihr bedenken, ob es nicht morgen den Personalchef der Kreissparkasse davon abhält, euch einen Ausbildungsplatz zu geben.“