Kinder in Not nicht allein lassen

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien
Vom 13.02. – 19.02. findet zum zweiten Mal in Deutschland die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Der sozialpolitisches Sprecher der SPD Ratsfraktion, Heiner Peterburs, sieht darin eine gute Möglichkeit, auf die Situation der Kinder aus Suchtfamilien aufmerksam zu machen und zu mehr Sensibilität und einem bewussteren Umgang mit dem Themen hinzuwirken. Wenn Vater oder Mutter ständig betrunken ist oder Drogen nimmt, kann ein Kind nicht Kind sein. Von den gravierenden Auswirkungen elterlicher Suchterkrankungen sind in Deutschland ca. 2,6 Millionen Kinder betroffen. Sie sind die größte Sucht-Risikogruppe und tragen zahlreiche weitere Gesundheitsrisiken. Auch in der Wedemark leben Kinder, deren Eltern suchtkrank sind. Sie benötigen Hilfe und Unterstützung, damit sie sich gut entwickeln können. Mit der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien soll die Aufmerksamkeit auf diese Kinder gelenkt werden. Notwendig ist, dass das Themen bereits im Kindergarten, in der Schule, in Jugendtreffs, Schule, Sportvereine, in der Familie und bei anderen Gelegenheiten angesprochen und nicht tabuisiert wird, sagte. Peterburs. Wir dürfen diese Kinder, die durch die Sucht ihrer Eltern in Mitleidenschaft gezogen werden, in ihrer Not nicht allein lassen. Hilfsorganisationen die angesprochen werden können sind z.B. BEST-Beratungsstelle für Alkohol. und Medikamentenabhängige in der Wedemark e.V. Tel. 609270 oder das Jugend- und Drogenbeatungszentrum (drobs) Hannover Tel.: 0511-701460.