Kindergarten Domino weiht Außengelände ein

Kinder und Gäste testen das neue Klettergerüst auf dem Außengelände des Kindergartens Domino: Heiner Peterburs (von rechts) und Ingrid Wordelmann von der Lebenshilfe, Susanne Kopp von der Stiftung für Menschen mit Behinderungen in der Wedemark, Kindergartenleiterin Irene Reiser und GBA-Geschäftsführer Florian König. Foto: A. Wiese
 
Weil das Wetter nicht mitspielte, musste Bürgermeister Helge Zychlinski das symbolische rote Band für die Einweihung der Spielgeräte zusammen mit Kindergartenleiterin Irene Reiser in der Turnhalle durchschneiden.

25.000 Euro haben GBA Langenhagen und Spender in Spielgeräte investiert

Mellendorf (awi). Mit fröhlichem Gesang begrüßten die Kinder aus dem Kindergarten Domino Am Pfarrkampe am Dienstagvormittag die Gäste der Einweihungsfeier für ihr neues Außengelände. Sie hatten den Termin extra so weit nach hinten wie möglich in den April geschoben, um draußen feiern zu können. Und dann machte ihnen der April, der macht, was er will, doch einen Strich durch die Rechnung: Zumindest der offzielle Teil musste wegen des kalten und unbeständigen Wetters in der Turnhalle stattfinden. Viele Wochen lang hatten die Kindergartenkinder mit einer riesigen Baustelle gelebt: Jetzt ist endlich alles fertig: Eine neue Schaukel, ein Klettergerüst, ein Spielhügel und ein Spielhäuschen, Trampolin und Wippe. 25.000 Euro hat das Ganze ingesamt gekostet. Die Kosten haben sich der Träger GBA, der den Kindergarten für die Lebenshilfe betreibt, und private und gewerbliceh Sponsoren geteilt, berichtete GBA-Geschäftsführer Florian König, der erst seit einem halben Jahr im Amt ist und die Baustelle Domino-Außengelände quasi geerbt hat. Kindergartenleiterin Irene Reiser bedankte sich dafür herzlich im Namen aller Kinder und Mitarbeiter. Und Geschäftsführer König betonte, ohne Sponsoren hätte das nicht geklappt. Sein Dank ging dabei unter anderem an die Stiftung für Menschen mit Behinderungen in der Wedemark, an die Volksbank und die Firma Continental sowie die SPD Wedemark. Elternratsvorsitzender Peter Lattrich freute sich, dass der ohnehin attraktive Kindergarten jetzt noch besser geworden sei. Die Kinder hätten dem Tag der Einweihung entgegengefiebert, unter anderem weil sich der Bürgermeister angesagt habe. "Meine Tochter meinte, der ,Burgermeister' bringe doch bestimmt Burger mit", hatte Lattrich die Lacher auf seiner Seite. Bürgermeister Helge Zychlinski reagierte schlagfertig: "Der Bürgermeister heißt Bürgermeister, weil er die Burger selber isst". Er freue sich, dabei zu sein bei der Einweihung dieses superschönen Außengelände,zu dem alle einen Beitrag geleistet hätten, so Zychlinski. Ohne Sponsoren sei so ein Vorhaben nicht möglich, das über das Übliche hinausgehe. Er erinnerte daran, dass vor 20 Jahre die erste integrative Gruppe im Kindergarten Domino eingerichtet worden sei. Die zweite folgte vor zehn Jahren und jetzt rede man bereits über eine weitere Gruppe. Mit der GBA habe man einen verlässlichen und pädagogisch wertvollen Träger gefunden, mit dem man bereits im Gespräch über weitere Vorhaben sei. Denn die Gemeinde werde mit der Nachfrage nach Krippenplätzen °dramatisch überrannt". Bereits jetzt sei die Gemeinde Wedemark mit einer Krippenbetreuung von 70 Prozent führend in der Region. Doch der Trend gehe darüberhinaus.50 zusätzliche Plätze müssten bis August 2018 geschaffen werden, prognostizerte der Bürgermeister. Dazu sei man auch in Verhandlungen mit dem Träger von Domino, in dem es bisher noch keine Krippe gebe. Dabei plane die Gemeinde realistisch mit Ganztagsplätzen und nicht mit gesetzlich ausreichenden Halbtagsplätzen, die dem Bedarf auch halbtags arbeitender Elternteile in der Wedemark, wo häufig beide Elternteile bald nach der Geburt des Kinder wieder arbeiteten und es viele Akademikerinnen gebe, nicht gerecht würden. Mit einer Clownin als Überraschung für die Kinder und frisch gebackenen Waffeln ging die Einweihungsfeier für Kinder und Gäste dann trotz Aprilwetter auf dem Außengelände weiter.