KiTa „Ohrwürmchen“ offiziell eröffnet

Kinder, Eltern und Betreuerinnen der Betriebs-KiTa „Ohrwürmchen“ der Firma Sennheiser bei der Eröffnung. Foto: A. Wiese
 
Dr. Andreas Sennheiser (rechts) begrüßte die Gäste der KiTa-Einweihung, darunter Bürgermeister Helge Zychlinski. Foto: A. Wiese

Sennheiser ist mit den Plänen für die Betriebskrippe lange „schwanger“ gegangen

Wennebostel (awi). Audiospezialist Sennheiser hat am Freitag mit rund 80 Gästen die offizielle Eröffnung der Betriebs-Kita „Ohrwürmchen“ in Wennebostel. DieEingewöhnungsphase für die ers-ten acht Kinder ist abgeschlossen und Dr. Andreas Sennheiser übergab die Krippe für Kinder im Altern von sechs Monaten bis drei Jahren im Rahmen eines Festakts an Leiterin Ilka Haßkerl.
Zu den Feierlichkeiten im „Ohrwürmchen“ waren unter anderem der Bürgermeister der Wedemark, Helge Zychlinski, Ortsbürgermeister Hans-Joachim von Einem, Monika Stier, Mitglied der Geschäftsführung der Trägergesellschaft Impuls Soziales Management, Architekt Dirk Höhlich, die betreuten Kinder und ihre Familien sowie Anwohner und Eltern eingeladen. In einer Ansprache wandte sich Dr. Andreas Sennheiser an die Gäste und betonte die Bedeutung der eigenen Betriebs-Kita: „Wir wollen unsere Mitarbeiter dabei unterstützen, Beruf und Privatleben gut miteinander vereinbaren zu können. Das fördert die individuelle Ausgeglichenheit, trägt zu einem guten Betriebsklima bei und wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens aus. Mit dem ‚Ohrwürmchen‘ bieten wir unseren Mitarbeitern deshalb eine Kita, die nah am Arbeitsplatz liegt und Eltern das gute Gefühl vermittelt, dass ihre Kinder in den besten Händen sind.“ Mit der Eröffnung sei ein lang gehegter Wunsch seiner Eltern Marlys und Jörg Sennheiser in Erfüllung gegangen, so Sennheiser junior. Allerdings seien von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung doch einige Jahre ins Land gegangen. Auch nach der konkreten Inangriffnahme im Jahr 2011 dauerte es jetzt noch drei Jahre, bis die Krippe im Juli diesen Jahres nach achtmonatiger Bauzeit fertiggestellt war. Sie bietet Platz für zwei Gruppen mit insgesamt 30 Kindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren. Im August bezog die erste Gruppe mit acht Kindern ihr Quartier im 380 qm großen Neubau, ein neuntes Kind kommt im November hinzu. Eine zweite Kindergruppe startet dann im zweiten Quartal 2015. Zehn der 30 Plätze stehen Wedemärkern gemeindeweit zur Verfügung, dafür arbeitet Sennheiser eng mit der Gemeinde zusammen. Betreiber und Konzeptgeber der Kita ist die Impuls Soziales Management GmbH & Co. KG. Für Wennebostel sei die Einweihung der Kita Ohrwürmchen in jeder Hinsicht ein Gewinn, sagte Ortsbürgermeister Achim von Einem. In erster Linie natürlich für Familien, ob Mitarbeiter der Firma Sennheiser oder nicht, die einen begehrten Kita-Platz unmittelbar am Firmensitz oder als Wennebosteler erhalten könnten, zwei Kitas im Ort seien schon ein gutes Angebot. Aber auch das Gebäude selbst habe in seiner Architektur Charme, bescheinigte von Einem dem Bau. Ausdrücklich bedankte sich von Einem bei Dr. Andreas Sennheiser für die Einbeziehung der Nachbarn in die Planungen und Abstimmung in der Bauphase, „auch wenn es mal rumpelte“. Wennebostel entwickele sich mit und um die Firma Sennheiser weiter und vielleicht könnten in Zukunft sogar alle Kinder dieser Kita sagen ,wir wohnen in Wennebostel und unsere Eltern arbeiten bei Sennheiser, denn der Ortsrat hat sich schon seit Jahren für eine Ausweisung von Bauland im Mühlengrund in Wennebostel ausgesprochen und diese Kita stärkt damit auch die Attraktivität eines moderat wachsenden Wennebostels‘.
Gemeindebürgermeister Helge Zychlinski lobte die „wunderwunderschöne Krippe“ und bescheinigte der Firma Sennheiser „hohe soziale Verantwortung für die Mitarbeiter und ihre Familien gezeigt zu haben. Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien ehemals weiche mittlerweile zu harten Kriterien geworden. „Diese Herausforderung nehmen sie auf und wappnen sich für die Zukunft“, so Zychlinski in Richtung Dr. Andreas Sennheiser. Der Gemeinde komme das Unternehmen dabei entgegen und untersützte deren Ausbauziele, für jeden ein bedarfsgerechtes Angebot vorhalten zu können.