Klavierabend mit Erika Lux

Erika Lux gibt am 8. Mai ein Konzert in Brelingen.

Besonderes klassisches Konzert in St. Martini

Brelingen. Am 8. Mai um 20 Uhr erwartet die Liebhaber klassischer Musik ein besonderes Highlight in St. Martini Brelingen: Erika Lux, Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, spielt aus ihrem umfangreichen Repertoire Werke von Joseph Haydn, Franz Liszt, Frédéric Chopin und aus Ihren neuen Entdeckungen von vergessenen jüdischen romantischen Komponisten ein Scherzo von Stephen Heller. Musik bestimmt das Leben der Pianistin Erika Lux seit frühesten Kindertagen. Kaum drei Jahre alt entdeckte sie das Klavier für sich und gilt seitdem als außergewöhnlich begabte Künstlerin. Noch vor Abschluss ihres mit 16 Jahren begonnenen Studiums in Budapest ("summa cum laude" und "Grand Prix") erzielte sie 19-jährig als Preisträgerin des Liszt-Bartók-Wettbewerbs einen wegweisenden Erfolg. Einladungen in die internationalen Konzertsäle und weitere wichtige Auszeichnungen folgten bald, darunter Spitzenpreise beim Münchner ARD-Wettbewerb, beim Debussy-Wettbewerb in dessen Geburtsstadt Saint-Germain-en-Laye und beim Tokioter Wettbewerb "Madame Butterfly Worldwide Piano Competition". Ihre genuine Musikalität führte Erika Lux mit Künstlern wie Yehudi Menuhin und Peter Schreier zusammen. Sie konzertierte unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem NHK Tokio. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Tonträger liegen vor. Seit 1990 lehrt Erika Lux als ordentliche Professorin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Bei allen Erfolgen ist Erika Lux davon überzeugt, dass das Publikum einen Anspruch auf die ganze Breite des Klavierrepertoires hat. Sie vereint daher in ihren Programmen die großen Werke der Klavierliteratur mit zu Unrecht vergessenen Kompositionen. In den letzten Jahren hat sie in Archiven gezielt nach Werken jüdischer Komponisten geforscht und sie zur Aufführung gebracht. Diese Liebe teilt sie mit ihrem Ehemann Professor Andor Izsák, in Hannover gut bekannt als Leiter des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik. Man darf gespannt sein auf einen hochklassigen Klavierabend. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.