Knabenchor Hannover begeistert in St.-Martini

Der Knabenchor Hannover begeistert beim Benefizkonzert in der St.-Martini-Kirche Brelingen. Foto: B. Stache

Gut besuchtes Benefizkonzert des Rotary Club Langenhagen-Wedemark

Brelingen (st). In der lichtdurchfluteten St.-Martini-Kirche Brelingen mit ihrer ausgezeichneten Akustik kamen die klaren Stimmen des Knabenchor Hannover besonders gut zum Ausdruck. Davon konnten sich am Sonntagnachmittag die vielen Besucher des Benefizkonzertes überzeugen, zu dem der Rotary Club Langenhagen-Wedemark eingeladen hatte. Unter Leitung von Professor Jörg Breiding und mit Nils Ole Peters am Klavier begeisterten die jungen Sänger das Publikum von Beginn an. Das Konzert „Sing Joyfully“ bot erstklassige Chormusik von Byrd bis Bond, James Bond! Rotary Präsident Hans-Michael Lüttge dankte zu Beginn Pastorin Debora Becker für die Gastgeberschaft und dem Orgelbauverein für die Organisation des Konzerts. Dank richtete der Präsident auch an den Dirigenten Professor Breiding und den Knabenchor, dass sie den Weg nach Brelingen gefunden haben, um in St. Martini zu singen. Er erinnerte daran, dass die nach dem Konzert eingesammelten Spenden in Gänze dem Ambulanten Hospizdienst Burgwedel-Isernhagen-Wedemark zugute kämen. Dessen Leitende Koordinatorin Ute Rodehorst bedankte sich bei den Akteuren des Benefizkonzertes. „Es ist etwas ganz Besonderes für uns, dass junge, ausgebildete Stimmen, die noch am Anfang des Lebens stehen, für einen Dienst singen, der Menschen am Ende ihres Lebens zugute kommt“, erklärte Rodehorst. Dass er nicht nur klassische Stücke perfekt beherrscht, sondern auch in der Moderne zuhause ist, bewies der Knabenchor Hannover in Brelingen mit einem stimmungsvollen James Bond Medley. Zum abschließenden Gesangsvortrag bekannter Kinderlieder bezog Professor Breiding die Zuhörer mit ein. Bei der Erkennungsmelodie zur Sesamstraße „ Der, die, das, wer, wie, was, wieso, weshalb, warum…“ klatschten alle voller Begeisterung mit. „Super, was diese Stimmen zu Wege bringen“, begeisterte sich auch Sabine Kleinau-Michaelis, Leiterin des Chors St. Martini Brelingen. „Man merkt, dass die Sänger fundiert ausgebildet sind. Da sitzt einfach jeder Ton. Das hört man beispielsweise in den Bögen und den Schlüssen, die sie feinsinnig zu Ende bringen. Sie haben auch keine Schwierigkeiten mit der Intonation. Es war wunderbar“, lobte sie. „Wir üben zwei Mal in der Woche jeweils drei Stunden mit den Kindern. Die machen das als Hobby“, erklärte Professor Jörg Breiding nach dem gelungenen Benefizkonzert. Die Zuhörer dankten Dirigent, Pianist und vor allem dem Knabenchor mit lang anhaltendem Applaus – und Spendenfreude am Ausgang.