Konzert für den Frieden

Rotarier laden morgen in St. Martini-Kirche ein

Brelingen. „Wir wünschen Frieden euch allen!“ Mit diesem Wunsch werden sich die Chöre AnnDre à voci und Femmes Vocales am 14.11.2010 von ihrem Publikum verabschieden. Ein Chorkonzert am Volkstrauertag spannt einen Bogen zwischen Krieg, Trauer und Angst und der Hoffnung auf Frieden und Liebe. Alle diese Empfindungen finden sich in der Musik wieder. Wie ein roter Faden zieht sich die immer wiederkehrende Frage „Sag mir wo die Blumen sind“ aus dem Antikriegslied von Pete Seeger („Where have all the flowers gone?“) durch das Programm. Alles Gesungene soll ausdrücken, dass Trauer kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke ist. Stärke, sich mit dem Verlust der durch Gewalt umgekommen Menschen auseinander zu setzen. Stärke, zu diesen Gefühlen zu stehen und Hilflosigkeit, Kummer und Verzweiflung zuzulassen. Auf die Zeit der Trauer folgt die Phase der Neuorientierung, die Suche nach neuen Wegen, die ein Weiterleben in Frieden und Liebe möglich machen kann.
Lieder der Trauer wie Pergolesis „Stabat mater“, Lieder der Erinnerung wie „Land der dunklen Wälder“, Leonard Cohens „Halleluja“ und „Bridge over troubled water“ von Paul Simon werden dem Publikum den Volkstrauertag auf eine völlig neue Art nahe bringen. Dass in Kriegszeiten aber nicht nur getrauert wird, sondern dass die Menschen auch lebten und liebten, wird im zweiten Teil des Konzerts deutlich. Gemeinsam mit dem Rotary Club werden die Chöre und alle Helfenden ihren Beitrag leisten, dass den Opfern heutiger Kriege geholfen wird.
Der Eintritt für dieses Konzert ist frei. Die Spenden der Zuschauer gehen ungekürzt an die Organisation MINE EX, die sich dem Kampf für die Ächtung von Landminen gewidmet hat und Minenopfer medizinische und soziale Hilfe leistet.