Krippen aus aller Welt

Eilsabeth Scheffler und ihr Mann Rütger beim Aufbau der Krippenausstellung. Brigitte Dörfler vom Museumsfreundeskreis ist begeistert von den Exponaten. Foto: A. Wiese

Sonderausstellung im Heimatmuseum

Bissendorf (awi). Eine Sonderausstellung mit dem Titel „Krippen aus aller Welt" ist vom 7. Dezember bis 5. Januar im Richard-Brandt-Heimatmuseum in der Gottfried-August-Bürger-Straße 3 in Bissendorf zu sehen. Die Ausstellung von Elisabeth Scheffler aus Fuhrberg ist sonnabends, sonntags und dienstags jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet, aber auch an beiden Weihnachtsfeiertagen und Silvester. Führungen sind nach Vereinbarungen unter Telefon (0 51 30) 79 03 96 möglich. Elisabeth Schaffler zeigt bei dieser Sonderausstellung nur einen Teil ihrer umfangreichen und vielfältigen Krippensammlung aus aller Welt. Neben heimischen Figurengruppen und Krippen sind Exponate aus Österreich, Polen und Tschechien, aus vielen Ländern Mittel- und Südamerikas, aus Afrika und sogar aus Asien zu sehen. Über viele Jahre hat die Fuhrbergerin ihre Schätze auf Reisen entdeckt, in „Eine-Welt-Läden" erstanden und von Freunden aus aller Welt geschenkt bekommen. Wie unterschiedlich die Menschen das Weihnachtsgeschehen in ihrem jeweiligen Kulturkreis umsetzen, zeigen handgearbeitete Krippen aus aller Welt in der diesjährigen Sonderausstellung des Heimatmuseums zum Weihnachtsfest. In ihnen spiegeln sich Lebensart und Kultur der Menschen wider. So verschieden wie die Ausgestaltung des Weihnachtsfestes in der Welt ist, so unterschiedlich sind auch die Materialien und die Gestaltung der Krippen. Mit Holz, Stoff, Ton, Wachs, Gips oder Pappmaché wird die Geburt Jesu in Szene gesetzt. Weihnachten in Peru sieht anders aus als in Deutschland. So wie hier Schnee dazugehört, feiern die Menschen in Südamerika das Fest unter sengender Sommerhitze, auch als Volks- und Straßenfest. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Museumsfreundeskreises freuen sich auf vielen Besucher der Krippenausstellung.