Krippenanbau wird Mitte Oktober fertig

Architekt Carsten Krüger (links) gibt Ortsbürgermeister Jürgen Benk, Susanne Bischoff von der Gemeinde, Bürgermeister Helge Zychlinski und Krippenleiterin Kathy Pfeiffer Informationen über den Neubau. Foto: A. Wiese

Kosten- und Zeitplan bisher voll eingehalten und sogar unterschritten

Elze (awi). Hellauf begeistert ist Bürgermeister Helge Zychlinski, dass man dem Krippenanbau in Elze gar nicht ansieht, dass es ein Anbau ist: Klinkerfarbe, Ziegel, das Blau der Fenster – alles stimmt. Anbau und 20 Jahre alter Altbau sind ein Guss.
Letzte Woche nahm der Bürgermeister die Baustellen gemeinsam mit Architekt Carsten Krüger, Susanne Bischoff von der Gemeinde, Ortsbürgermeister Jürgen Benk und Krippenleiterin Kathy Pfeiffer in Augenschein. Bereits in vier Wochen, Mitte Oktober, soll der Bau bezugsfertig sein, die Krippe, die zurzeit in Containern untergebracht ist, dort in den Herbstferien einziehen. Dass der Festplatz dafür weichen musste, sei in Elze schon kein Thema mehr, so der Ortsbürgermeister. Der neue Festplatz neben dem Gasthaus Goltermann habe sich beim Schützenfest bestens bewährt. Auch sonst war bei der Besichtigung nur Positives zu hören: Der Bau liegt vollkommen in der Zeit und bisher sogar um drei bis fünf Prozent unter den veranschlagten Kosten von 440.000 Euro für den gesamten Baukörper. 162 Quadratmeter Nutzfläche sind für die eine Krippengruppe mit 15 möglichen und zwölf vergebenen Plätzen vorgesehen. Die drei restlichen Plätze werden wohl im laufenden Jahr besetzt werden. Das ist bei Krippenkindern, die ab einem Jahr aufgenommen werden können, möglich. Neben Gruppen und Schlafraum gibt es in dem neuen Gebäude Sanitärräume, Küche und Nebenräume sowie einen großen Flur mit Garderobe und Kinderwagenabstellplatz. 70 Prozent der Ein- bis Dreijährigen in der Wedemark würden in Krippen betreut, erklärte der Bürgermeister. Dabei müssten die Eltern nur 16 Prozent der tatsächlichen Kosten zahlen. Für den Bau der Krippe in Elze hat die Gemeinde Zuschüsse vom Land erhalten und ein Schmuckstück geschaffen. Alles neu zu machen, inklusive Außenanlagen – der Spielbereich der Krippenkinder wird noch mit einem Zaun von dem der Kindergartenkinder getrennt – das macht Spaß, versichert auch Krippenleiterin Kathy Pfeiffer, die für die Farbgestaltung in der Krippe einen angenehmen neutralen Cremeton gewählt hat. Nach einem Jahr im Container, der allerdings gar nicht so viel weniger Grundfläche hat als die neue Krippe, freut sie sich auf den Bezug des Neubaus.