Künstlern über die Schulter geschaut

Petra Schülke zeigte während der Kunstwerkstag in der Tonwerkstatt die Entstehung ihrer Tonskulpturen, hier entsteht gerade ein Frosch. Foto: L. Irrgang

Altes Handwerk wurde in Tonwerkstatt lebendig

Altes Handwerk wurde in Tonwerkstatt lebendig

Künstlern konnte bei Kunstwerkstagen über die Schulter geschaut werden

Oegenbostel (ig). Zum ersten Mal fanden in der Tonwerkstatt von Petra Schülke die Kunstwerktage zur Osterzeit statt. Hautnah konnte man hier auch die Entstehung der unterschiedlichsten Kunstwerke erleben. Denn oft bot sich die Möglichkeit, den anwesenden Künstlern bei ihrem Handwerk zuschauen, wenn diese ihre Werke während der zweitägigen Ausstellung auf dem schönen Gelände der Tonwerkstatt vor zahlreichen interessierten Besuchern anfertigten.
So konnte man erleben, wie Drechselarbeiten entstehen, feinster filigraner Schmuck gestaltet wird, oder wie Skulpturen aus Ton entstehen. Direkt vor der Tonwerkstatt schmiedete Kiki Sting ihre ausgefallenen Schmiedeobbjekte. Außerdem präsentierten sich Aquarelle, Keramikskulpturen der besonderen Art, außergewöhnliche Schmuckkästen und besondere Glasperlen dem Publikum. Diesem wurde neben dem breitem Angebot an feinstem Kunsthandwerk am zweiten Tag auch Musik auf historischen Instrumenten geboten.
Petra Schülke freute sich über einen sehr guten Zuspruch zu den Kunstwerkstagen, „ich bin sehr zufrieden, ich hatte nicht gedacht, dass sich so viele Leute bei so ungemütlichem Wetter auf den Weg machen.“ Der eigentlich für die Kunstwerktage eingeplante Bäcker, der vor Ort für die Besucher backen wollte, hatte kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt. Auf keinen Fall wollten die Organisatoren ohne ein leibliches Angebot für die Kunstwerkstagegäste sein. „Aus diesem Grund haben Mitglieder der Momentum8-Gruppe kurzerhand Muffins für die Gäste gebacken“, verriet Schülke. Die nächste Aktion in der Tonwerkstatt findet mit der Sommerausstellung am 12. und 13. Juni statt.