Kulturhighlight „Grieg-Norwegen“

Hans-Jürgen Weiß (von links), Sabine Kleinau-Michaelis, Franz Rainer Enste, Ute Rodehorst, Manfred Zimmermann und Christian Rimpler sehen dem Grieg-Norwegen-Konzert mit Freude entgegen. Foto: B. Stache

Benefizkonzert mit Vortrag und Bildern in St. Martini Brelingen

Brelingen (st). Wenn Franz Rainer Enste über seine Reise nach Norwegen und den Komponisten Edvard Grieg erzählt, gerät er sogleich ins Schwärmen. Davon können sich auch am Sonnabend, 29. Oktober, ab 20 Uhr die Besucher des 90-minütigen Konzerts „Grieg-Norwegen“ in der St.-Martini-Kirche in Brelingen überzeugen. Kundig, engagiert und spritzig erzählt dort Franz Rainer Enste aus dem Leben und Schaffen des großen norwegischen Komponisten. Dazu werden eindrucksvolle Bilder des Fotografen Manfred Zimmermann gezeigt, der sich eigens für diesen Vortrag auf Griegs Spuren nach Norwegen begeben hat. Davon zeugen die zahlreichen Fotografien, die die einzigartige Stimmung der norwegischen Landschaft und der einzelnen Lebensstationen Griegs eingefangen haben. „Manfred Zimmermann hat es geschafft, meine Botschaften in Bilder umzusetzen“, lobte Enste, dessen Vortrag auf zwei Säulen fußt: „Dem faszinierenden Komponisten Edvard Grieg und dem faszinierenden Land Norwegen.“ Der Chor St. Martini unter Leitung von Sabine Kleinau-Michaelis und das Ensemble „Junges Blech Hannover“ (Leitung Henning Herzog) werden im Rahmen der Veranstaltung bekannte und weniger bekannte Werke von Edvard Grieg vorstellen. Der Eintritt zu dem Benefizkonzert, das in Kooperation von Brelinger Kirchengemeinde und Orgelbauverein St. Martini Brelingen organisiert wird, ist frei. Spenden der Konzertgäste kommen dem Ambulanten Hospizdienst Burgwedel-Isernhagen-Wedemark zugute. Das Konzertvorhaben wird vom Rotary Club Langenhagen-Wedemark finanziell unterstützt. Dessen Präsident Christian Rimpler betonte zur Konzertankündigung: „Wir wollen die großartige Arbeit dieses Dienstes, die überwiegend ehrenamtlich geleistet wird und die ein großes Stück Menschlichkeit in unsere Gesellschaft bringt, in öffentlich wahrnehmbarer Weise gewürdigt sehen und sie auch mit einer entsprechenden Zuwendung tatkräftig unterstützen.“ Die Leitende Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes, Ute Rodehorst, kündigte an, entsprechende Spendengelder für neue Schulungskurse zur Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu verwenden. „Die Arbeit des Hospizdienstes kann nicht hoch genug geschätzt werden“, machte Christian Rimpler deutlich. Er lobte zugleich das „lokale Engagement“ Brelinger Bürger wie Franz Rainer Enste oder der Brelinger Mitte: „Die schaffen Kulturhighlights.“