Kulturzelt kommt gegen den Willen der CDU

Wedemark (awi). Den Reichtum und die Vielfalt an kulturellen Angeboten in der Region sichtbar, hörbar, erfahrbar zu machen, ist das Ziel des Kulturzeltes der Region. Es macht Station in den Städten und Gemeinden der Region und soll dabei Kreative aus dem Zentrum und der Peripherie zusammenführen, heißt es auf der Homepage des Kulturzeltes www.kulturzelt-in-der-region.de. Hemmingen, Neustadt, Laatzen, Lehrte, Ronnenberg, Uetze und Springe sind dabei und 2013 soll es nach dem Willen der Gemeindeverwaltung auch die Wedemark sein. Die SPD machte sich im Rat am Montag für diese Idee der Kulturbeauftragten Angela von Mirbach stark. Für den Mehrwert von 12.000 Euro erhalte die Gemeinde ein Vielfaches an kulturellem Gegenwert und das Kulturzelt eröffne auch für die Vereine vor Ort „fantastische Möglichkeiten“, schwärmte Helge Zychlinski (SPD). Der Mehrwert kos-te aber auch viel Geld, hielt Susanne Brakelmann von der CDU dagegen. Geld, das die Gemeinde nicht habe. Zusätzlich müssen 100 Arbeitsstunden geleistet werden. Das kulturelle Angebot in der Wedemark sei durch das Programm der Gemeinde, der Kirchen und anderer Vereine bereits jetzt so vielfältig, dass man oft nicht wisse, wo man hingehen solle. SPD, Grüne und FDP setzen das Kulturzelt 2013 mit ihren Stimmen durch.