Landesschulbehörde muss entscheiden

Wedemark (awi). Ob zwei Schülerinnen aus dem Märchenweg in Kleinburgwedel-Wietze ab nächs-tem Schuljahr die Realschule in Mellendorf oder Großburgwedel besuchen werden, diese Entscheidung wird jetzt die Landesschulbehörde treffen. Die Mädchen wohnen in dem Gebiet der Wietzesiedlung, das rechtlich zu Burgwedel gehört, von seinen sozialen Bindungen her aber in die Wedemark ausgerichtet ist. So haben beide Mädchen auch die Bissendorfer Grundschule besucht. Nachdem sie per Losverfahren an ihrer Wunschschule, der IGS Wedemark, ab August keinen Platz bekommen hatten, meldeten die Eltern ihre Kinder an der Realschule Wedemark an. Damit diese die Schülerinnen aufnehmen kann, ist eine Freigabe der „zuständigen“ Schule, in diesem Fall die Realschule Burgwedel notwendig. Doch die ist nicht erteilt worden. Schulleiterin Renate Koch wollte sich auf Nachfrage zur Sache nicht äußern und erklärte, der Vorgang liege bei der Landesschulbehörde. Diese werde jetzt eine Entscheidung treffen. Bürgermeister Tjark Bartels erklärte gegenüber dem ECHO, er habe die Sachlage in seinem Schulamt prüfen lassen. Rechtlich sei die Realschule Burgwedel im Recht. Er könne jedoch den Wunsch von Eltern und Schülerinnen, die Mädchen in der Wedemark zu beschulen, nachvollziehen und hoffe „wegen der besonderen Situation auf eine Good Will-Aktion der zuständigen Entscheidungsträger“.