Landrat lobt Lindwedel als starke Gemeinschaft

Leben und arbeiten in Lindwedel: Hufschmied Henrik Bartels in Aktion, Ehefrau Katrin hält ein fertiges Hufeisen in der Hand. Foto: B. Stache
 
Bürgermeister Artur Minke begrüßt die Gäste zur ersten Ausstellung "Leben und Arbeiten in Lindwedel". Foto: B. Stache

Ausstellung „Leben und Arbeiten in Lindwedel“ gut besucht

Lindwedel (st). Zur Auftaktveranstaltung von „Leben und Arbeiten in Lindwedel“ am Samstagabend waren bereits 250 Besucher im Festzelt auf dem Gelände westlich vom Bahnhof Lindwedel versammelt. „Da waren viele Gesichter, die ich bisher noch nicht gesehen habe“, freute sich Bürgermeister Artur Minke über den guten Zuspruch, der auch am Sonntag anhielt. „Um die vielen Neubürger zu integrieren, haben wir uns zu dieser Ausstellung entschlossen“, erklärte er am Sonntagmittag zur offiziellen Eröffnung, die von der Kindertagesstätte (Kita) „Eulennest“ und der Grundschule Lindwedel mitgestaltet wurde. Unter Leitung von Silke Stoßberg führten die Kita-Kinder einen Tüchertanz auf und sangen das Lied „Wir Kindergartenkinder“ sowie ein Luftballonlied. Grundschulleiter Martin Herrmann unterstützte seinen Schulchor am Piano, unter anderem mit dem „Regenbogenlied“, „Cowboy Jim aus Texas“ und dem Schulsong. Die zirka 22 Firmen und zwölf Vereine, unter ihnen das TELECOM Service Center aus Mellendorf, das Schwarmstedter Autohaus Marquardt & Lenthe, die „Anlaufstelle Ehrenamt und Freiwilligenbörse Schwarmstedt“ mit Martina Stasko und Jörg Zöllner sowie Hufschmied Henrik Bartels aus Lindwedel präsentierten sich den Gästen bei schönstem Sonnenwetter. Aus Hope und Lindwedel waren die Freiwilligen Feuerwehren mit verschiedenen Einsatzfahrzeugen vertreten: Hope löschte zur Demonstration einen improvisierten Zimmerbrand und Lindwedel zeigte den Einsatz der Rettungsschere bei einem angenommenen Verkehrsunfall. In seiner Ansprache lobte Landrat Manfred Ostermann am Sonntag die starke Gemeinschaft des Ortes mit seinen 2650 Einwohnern und seiner über 700-jährigen Geschichte: „Das Wir-Gefühl haben die Lindwedeler auch schon vor zwei Jahren beim Wettbewerb `Unser Dorf hat Zukunft` bewiesen, bei dem sie Kreissieger wurden“, so Ostermann. Er wies darauf hin, dass es im Ort 100 Unternehmen gibt und auch das Ehrenamt von großer Bedeutung ist. „Sie haben alles, was das Ehrenamt ausmacht. Sie haben Feuerwehr, Schützenverein, Sportverein und den Heimatverein“, zählte der Landrat begeistert auf: „Wiederholen Sie diese Veranstaltung, ich komme auch gerne zum zweiten Mal“, versprach der Landrat. Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs erinnerte an die aktuelle Entwicklung Lindwedels, den Standortvorteil sowie die Anbindung an den Großraum Hannover. Mit Blick auf den Fahrplanwechsel im kommenden Jahr kündigte Gehrs an: „Wir werden dafür kämpfen, dass Lindwedel weiter gute Verbindungen erhält und es hier vorangeht.“ Die erste Ausstellung „Leben und Arbeiten in Lindwedel“ hatten Detlev von Bestenbostel und Michael Pradel, Vorsitzender des Heimatvereins Lindwedel, organisiert. „Man kann seinen Euro auch in Lindwedel ausgeben. Und vielleicht tritt auch der eine oder andere Neubürger in einen unserer Vereine ein“, erklärte Bürgermeister Artur Minke und sprach damit den Ausstellern und Vereinsvorsitzenden aus dem Herzen. Auch für Hufschmied Henrik Bartels war der Tag ein Erfolg: „Ich fand die Ausstellung eine rundum gelungene Sache. Über die vielen Besucher habe ich mich sehr gefreut. Manche haben ganz neue Eindrücke von den Gewerbetreibenden in Lindwedel gewonnen.“