Langjährige Mitarbeiterin verabschiedet

Gregor Schnupp (links) stößt auf das Wohl von Marlene Essig an, im Beisein von Wolfgang Funke und Mitarbeitern des CVJM-Heims Abbensen. Foto: B. Stache

Marlene Essig hat 31 Jahre im CVJM-Heim Abbensen gearbeitet

Abbensen (st). „Sie haben am 24. Februar 1984 hier im heutigen CVJM-Begegnungszentrum Abbensen begonnen – das war im letzten Jahrtausend“, erklärte Gregor Schnupp, Leiter des Zentrums, am Montagmittag anlässlich der Verabschiedung von Marlene Essig voller Anerkennung. In Anwesenheit von Wolfgang Funke, Generalsekretär des CVJM Hannover, sowie Mitarbeitern des Begegnungszentrums würdigte Gregor Schnupp die Lebensarbeitsleistung der langjährigen Mitarbeiterin. „Sie sind immer mit größter Fröhlichkeit hierher gekommen, mit dem Fahrrad und oft auch gleichzeitig mit einem Schirm“, erinnerte sich Hausleiter Schnupp. Er dankte ihr für ihre Arbeit, die sie in all den Jahren mit Übersicht und Engagement erledigt habe. Zum Dank für die gemeinsame Zeit überreichte er Marlene Essig einen Blumenstrauß und einen Hotelgutschein für einen Harz-Urlaub. Vor 31 Jahren hatte die gebürtige Helstorferin, die seit ihrer Hochzeit 1971 in Abbensen wohnt, zunächst als Aushilfe im CVJM-Heim begonnen. Mit den Jahren erweiterte sich ihr Aufgabenfeld, bis schließlich ihr Talent zum Kochen entdeckt wurde. Zuletzt kochte sie auch eigenverantwortlich an bis zu zwei Wochenenden im Monat. Heiß begehrt bei vielen Gästen war besonders ihr Milchreis. Marlene Essig erlebte drei CVJM-Hausleiter, Walter Lutz, Jürgen Walter-Kober und Gregor Schnupp, der das internationale Freizeit- und Begegnungszentrum des CVJM Hannover seit drei Jahren führt. „Ich habe gern hier gearbeitet. Es war ein ständiges Kommen und Gehen und es wurde über die Jahre viel umgebaut. Heute ist alles richtig schick hier, die Zimmer sind vom Feinsten“, erzählte sie mit großer Begeisterung. Zukünftig habe sie mehr Zeit für ihre Eltern, den Enkelsohn und Ehemann, erklärte sie nach der Verabschiedung. Dennoch wird Marlene Essig dem CVJM-Heim nicht ganz den Rücken kehren. „Ich freue mich, dass Sie sich nach einer kurzen Auszeit wieder an ihrem alten Arbeitsplatz einbringen möchten“, erklärte Generalsekretär Wolfgang Funke in seiner Abschiedsrede. Er habe Marlene Essig bei seinen Besuchen in Abbensen als einen offenen, fröhlichen und netten Menschen kennen gelernt. „Ganz herzlichen Dank auch im Namen des Vorstands für so eine tolle, treue Zeit“, formulierte er zum (vorübergehenden) Abschied. Für die Mitarbeiter des Begegnungszentrums übergab Gudrun Weihrauch der verabschiedeten Kollegin einen dekorativen Präsentkorb: „Mit allerlei Nützlichem fürs Alter“, fügte sie humorvoll hinzu.