LESERBRIEF

“Begrünung Werk von Menschenhand"

Zum Leserbrief „Kehrseite der Medaille" im ECHO vom 16. Januar: „Herr Neuenschwander verschweigt, oder er weiß nicht, dass die Begrünung des Wietzegebietes ein Werk von Menschenhand ist. Die Eigentümer der Grundstücke haben diesen Bewuchs in jahrzehntelanger Arbeit und mit einem hohen Aufwand an Eigenmitteln angelegt. Warum muss die Fraktion der Grünen im Rat der Gemeinde Wedemark mit Hilfe der SPD diesen, von den Bürgerinnen und Bürgern geschaffenen Bewuchs per Ortsrecht festsetzen und mit Bußgeld bewehren? BfW setzt auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und weiterhin auf die Baumschutzsatzung und das Waldrecht. Herrn Neuenschwander ist auch nicht bekannt, dass die Erhaltung der Grundstückswerte ein zutiefst soziales Ziel ist, denn die Grundstücke sind die Alterssicherung von älteren Ehepaaren und Witwen, die Vorsorge für die hohen Kosten im Falle einer Einweisung in ein Pflegeheim schaffen müssen. In die Tätigkeit der Kommunalpolitiker in unserer Verwaltung sollte man natürlich Vertrauen haben, nur zeigen die letzten Fälle von in Aufstellung befindlichen Bebauungsplänen in der ganzen Gemeinde ein nicht unerhebliches Maß an Klientelplanung. BfW setzt sich weiterhin für Bebauungspläne ein, in denen ausreichend große Grundstücke und ein Allgemeines Wohngebiet mit einer ortsangepassten Bebauung festgesetzt werden. Manfred Kleinke, Bissendorf-Wietze