Lob und Annerkennung für Ehrenamtliche

Die Bundestagsabgeordnete Caren Marks und der Fraktionsvorsitzende Jürgen Benk würdigten bei dem diesjährigen Frühjahrsempfang die ehrenamtlich Tätigen im kulturellen Bereich, für die Musik bei dem ersten Empfang der SPD im Bürgerhaus sorgte Hartmut Brand

Frühjahrsempfang der SPD würdigte Ehrenamt im kulturellen Bereich

Bissendorf (ig). Der traditionelle Frühjahrsempfang zeigte sich vergangenen Mittwoch von einer neuen Seite, erstmals fand die Veranstaltung im Bürgerhaus in Bissendorf statt. „Somit an einem anderem Ort aber der Kreis ist der gleiche“, so die Bundestagsabgeordnete Caren Marks bei ihrer Begrüßung der zahlreichen Gäste, „denn dies sind die ehrenamtlich Tätigen.“ Marks bediente sich bei der Würdigung des Ehrenamtes eines Zitates von Max Frisch, denn „Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen.“ Genau dies würden die ehreamtlich Engagierten tun, „und Sie stehen heute im Mittelpunkt.“ Das ehreamtliche Engagement in der Wedemark sei breit gefächert, aber wie in jedem Jahr hob Marks traditionell eine der Gruppen hervor, „denn wir möchten wieder eine der Gruppen ganz besonders würdigen.“ In diesem Jahr dankte Marks den ehrenamtlich Engagierten im kulturellen Bereich für ihr Engagement, „denn Ihnen ist es zu verdanken, dass Kultur in der Wedemark erlebbar ist und dass ein breites Spektrum bürgernah organisiert ist.“ Kultur sei gerade auch außerhalb von großen Städten wichtig und dies gelänge den hier Engagierten sehr gut, „denn es gibt eine beeindruckende Vielfalt an kultureller Arbeit.“ Der überwiegende Teil der kulturellen Arbeit werde ehrenamtlich organisiert, „und erfährt dabei auch eine Unterstützung durch die Gemeinde.“
Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Jürgen Benk nannte das kulturelle Angebot einen „wichtigen Standortfaktor für die Gemeinde.“ Die gerade im kulturellen Bereich Interessierten würden den Wedemärkern etwas bieten, „das den Menschen Freunde macht und sie erreicht.“ Benk sicherte Unterstützung durch die Politik zu und nannte hier beispielhaft die erfolgte Unterstützung der Musikschule. Wie weitreichend das kulturelle Angebot gehe, machte Benk anhand der Elzer Feuerwehr deutlich, mit ihrem Musikzug habe diese ein kulturelles Angebot, „das weit über die Grenzen der Wedemark hinaus bekannt ist.“ Benk mahnte in seiner Ansprache jedoch, ehrenamtlich Engagierte nicht gegeneinander auszuspielen. „Denn entgegen der jüngsten Diskussion ist es nicht so, dass die Kultur stärker gefördert wird, als der Sport.“ Stets sei die Politik um eine gleichmäßige Förderung bemüht. Alle Ehrenamtlichen sollten zusammen agieren, dies am besten in einem Netzwerk, denn so könne am besten auch Verständnis füreinander entstehen.