Löschpiraten haben ihr Feuerwehrschiff offiziell geentert

Die Elzer Löschpiraten präsentieren ihre neuen Kinderfeuerwehrjacken und Feuerwehrautos. Foto: A. Wiese

Freiwillige Feuerwehr Elze gründet als zweite Feuerwehr in der Wedemark offiziell eine Kinderfeuerwehr

Elze (awi). Das Schiff Kinderfeuerwehr in Elze hat Fahrt aufgenommen und die Löschpiraten haben mit 14 Mann Besatzung ihr Feuerwehrschiff am Sonnabend auch ganz offiziell geentert: Nach Negenborn hat jetzt auch Elze eine Kinderfeuerwehr gegründet: Jungen und Mädchen im Altern von sechs bis zehn Jahren können hier die ersten spielerischen Kontakte mit der Feuerwehr knüpfen. Kinderfeuerwehrwartin Kira Lukaschek und ihr Betreuerteam mit Svenja Scharlemann, Wiebke Mielenhausen, Julian Meiners und Victoria Kracht sind Kapitän und Ton angebende Mannschaft auf dem Schiff der Löschpiraten, die am Sonnabend stolz T-Shirts und Jacken als erste Ausrüstungsgegenstände in Empfang nahmen. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Carsten Dettmers begrüßte die Gäste der offiziellen Eröffnung am Sonnabendnachmittag und überbrachte die Grüße von Ortsbrandmeister Dieter Fenske, der gerade zur Kur ist. Vor drei Jahren, berichtete Dettmers, hätten zwei junge Mädchen den Stein Kinderfeuerwehr ins Rollen gebracht, als sie von der Partnerfeuerwehr in Sachsen von dieser Nachwuchsorganisation gehört hätten. Thomas Hellwig, Svenja Scharlemann und Kira Lukaschek machten sich stark dafür und mittlerweile seien alle Voraussetzungen inklusive einer von der Gemeinde ausgearbeiteten und vom Rat beschlossenen Satzung erfüllt. „Ich freue mich, dass sich immer wieder junge Kameraden und Kameradinnen finden, die sich um die sinnvolle Freizeitgestaltung der Kinder kümmern“, lobte Carsten Dettmers. Gemeindejugendwart Christoph Meyer wünschte viel Spaß und hatte etwas Startkapital mitgebracht. Peter Bosse als Vorsitzender des Jugendfeuerwehrfördervereins überreichte wie bereits in Negenborn einen Gutschein über 150 Euro für Spiele, einzulösen bei Spielwaren Bertram in Mellendorf. Er wünschte den Betreuern ein gutes Händchen dafür, das Interesse an der Sache bei den Kindern wach zu halten und immer aufs Neue zu fördern. Ortsbürgermeister Jürgen Benk betonte, wie wichtig die Feuerwehr sei, wenn es darum gehe, Menschen, denen es schlecht gehe, zu helfen, und wie wichtig es für sie auch sei, genügend Nachwuchs zu haben. Von der ersten Gemeinderätin Konstanze Beckedorf gab es für jeden Löschpiraten ein Feuerwehrauto.