„Lösung für Probleme im Gewerbegebiet“

Bürgermeister Tjark Bartels führt konstruktive Gespräche mit MIT und Unternehmern

Bissendorf-Wietze (awi). Sehr zufrieden zeigten sich MIT-Vorsitzender Dietmar Reddig, Unternehmer aus dem Gewerbegebiet Bissendorf und Bürgermeister Tjark Bartels nach einem Gespräch am Freitag im Vorfeld der Ehrennadelverleihung ebenfalls bei der Veranstaltungsfabrik. Es verlief ebenso konstruktiv und kooperativ wie eine Zusammenkunft zwischen MIT-Vertretern und Bürgermeister bereits im Vorfeld, bestätigten Bartels und Reddig. Themen, die beim ersten Gespräch von den MIT-Mitgliedern angesprochen worden waren, hatte der Bürgermeister mittlerweile nachrecherchiert und konnte in einigen Fällen bereits erste Ergebnissen melden. Dazu gehörten Dauerbrenner wie DSL-Verfügbarkeit, die Beschilderung im Gewerbegebiet, die Parksituation und die Regenwasserbeseitigung. Das Thema DSL solle für die Gewerbegebiet-Anlieger inzwischen keins mehr sein. Die Telecom habe zugesichert, dass die Verfügbarkeit mittlerweile wie gewünscht vorhanden sei, nachdem ein Softwareproblem gelöst worden sei. „Je nach Standort müssten zwischen 6000 und 16.000 MBT bei den Kunden ankommen“, berichtete der Bürgermeister. Lediglich im Norden der Wedemark und in Negenborn sei die DSL-Verfügbarkeit bisher noch nicht zufriedenstellend gelöst. Die Beschilderung für das Gewerbegebiet sei in Angriff genommen. „Ziel ist, dass Ende des Jahres alle Schilder da sind“, so der Bürgermeister. Man habe verwaltungsintern jetzt ein System gefunden, das funktionieren werde und nur noch umgesetzt werden müsse. Verständnis zeigte der Verwaltungschef auch für die Verärgerung der Gewerbegebiet-Anlieger über die Parksituaton. Um die Problematik auf Fußwegen parkender Lastwagen abzustellen kündigte er verstärkte Kontrollen durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes an. Eine gemeinschaftlich getragene Lösung zeichnet sich für das Entwässerungsproblem ab. Im Frühjahr waren nach der großen Schneeschmelze mehrere Betriebe am Langen Acker regelrecht „abgesoffen“. Teilweise werde sich das Problem auf Grund der Versiegelung durch das neue Baugebiet Bissendorf-West erledigen, aber nicht ganz. Die Verwaltung prüft daher zurzeit einen Anschluss an die Regenwasserkanalisation. Im Raum stehe die Summe von 15.000 Euro. Der Bürgermeister begrüßte Signale aus der Unternehmerschaft, sich mit einem gewissen Eigenanteil an den entstehenden Kosten zu beteiligen.