Lösung für Sanitärproblem in Sicht?

CDU besichtigt Jugendtreff und Windmühle in Abbensen

Abbensen (awi). Die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf bekam glänzende Augen, als sie bei der Besichtigung des Abbenser Jugendtreffs im ehemaligen Zirkuswagen zufällig mitbekam, dass dem örtlichen Dorfverschönerungsverein ein Toilettenwagen gehört, der meistens auch auf dem Festplatz abgestellt wird, wo der Jugendtreff seinen neuen Standort gefunden hat. „Da müssen wir mal drüber sprechen“, so die Erste Gemeinderätin, die in dem örtlichen Toilettenwagen ganz offensichtlich eine Lösung für das Sanitärproblem beim Jugendtreff im Zirkuswagen sieht. Denn die Lösung, außen rum zum Dorfgemeinschaftshaus laufen zu müssen, um auf Toilette zu gehen oder nach einem Kochprojekt sein Nudelwasser abzugießen, scheint für die Beteiligten nur die zweitbeste Lösung zu sein. Die CDU-Mitglieder sahen das am Mittwochabend allerdings ähnlich. „Also für mich wäre das Kochen damit gestorben“, konstatierte Susanne Brakelmann, nachdem Betreuerin Nevin Shahin erläutert hatte, was sich die Kinder und Jugendlichen in Abbensen so vorgenommen haben. Noch sei man in der Findungsphase. Mittwochs und freitags nachmittags sei der Jugendtreff geöffnet. Er sei gut frequentiert, momentan allerdings eher von jüngeren Kindern. Es würden Ideen gesammelt und aufgeschrieben, was an Ausstattung noch benötigt werde. Nach den Sommerferien solle es dann richtig losgehen. Auch was für ein Sonderprojekt im Abbenser Jugendtreff laufen soll, stehe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so Shahin. Beckedorf und Fachbereichsleiter Clausing waren kurz noch einmal auf die Vorgeschichte eingegangen: Dass die Standortdiskussion, die schließlich vor Ort befriedigend gelöst werden konnte, zunächst für Verzögerungen gesorgt hätte und dass die Gemeinde dann in die Herrichtung des Wagens noch einmal kräftig investiert habe. Grundsätzlich zeigten sich die CDU-Mitglieder sehr angetan von dem Wagen, seiner Ausstattung und den Möglichkeiten, den Festplatz als Freigelände zu nutzen. Bevor die Politiker den Abend auf dem Gästehof Henneicke gemütlich ausklingen ließen, unternahmen sie noch einen Abstecher zur Windmühle in Abbensen, die die meisten Fraktionsmitglieder gar nicht kannten. Es ging jedoch nur darum, sich einen optischen Eindruck zu verschaffen. Wie es mit der maroden Mühle, die in Privatbesitz ist, weitergeht, hängt noch völlig in der Luft. Die CDU jedenfalls war mit dem Auftakt ihrer Sommertour sehr zufrieden.