Lorberg ist auch 2013 Landtagskandidatin

Glückwünsche aus Garbsen: Editha Lorberg erhält nach ihrer Nominierung als Landtagskandidatin die Gratulationen von Frank Martin (links) und Gunther Koch. Foto: S. Birkner

Parteibasis spricht Parlamentarierin deutlich ihr Vertrauen aus

Wennebostel (sb). Editha Lorberg wird auch bei der Landtagswahl 2013 als CDU-Direktkandidatin im Wahlkreis 32 antreten. Das haben die Garbsener und Wedemärker CDU-Mitglieder am vergangenen Freitag auf einer Vollversammlung im Gasthaus Bludau entschieden. Von den 78 anwesenden Stimmberechtigten nominierten Lorberg 76 für deren dritte Landtagskandidatur. Wie der Garbsener Stadtverbandsvorsitzende Frank Martin sagte, spreche das eindeutige Votum für die Geschlossenheit der beiden benachbarten CDU-Verbände. Es sei als deutliches Signal an die politische Konkurrenz zu verstehen. Lorberg selbst sprach der Basis ihren Dank für das "hervorragende Ergebnis" aus. Sie betonte, dass die CDU zu ihrer demokratischen Verantwortung stehe und sie ihr Mandat zu jeder Zeit aus voller Überzeugung wahrgenommen habe. "Ich verspüre nach wie vor Energie und Tatendrang und möchte die Landespolitik auch nach zehn Jahren im Landtag weiterhin aktiv mitgestalten", versprach Lorberg.
Ihre inhaltlichen Schwerpunkte möchte sie dabei unter anderem in der Umweltpolitik setzen und die Energiewende aktiv vorantreiben. Die 48-Jährige sprach sich am Freitag vehement für den Erhalt der Gymnasien und gegen "bildungspolitischen Einheitsbrei" aus. Mit Blick auf die Arbeit ihrer Partei führte sie aus, dass Angela Merkel als Bundeskanzlerin "ordentliches Krisenmanagent" bewiesen habe und dafür sorge, dass die Bundesrepublik trotz der Krise "hervorragend" dastehe. Ohne jene Krise würde das Land Niedersachsen bereits ausgeglichene Haushalte vorlegen können, stellte Lorberg hinsichtlich der christdemokratischen Regierungsarbeit im Landtag fest.
Martin verspricht sich von der 48-Jährigen die Fortsetzung nachhaltiger politischer Vertretung. "Die Beteiligung der Kommunen an Aufgaben des Landes erfordert kompetente Volksvertreter", sagte er. Am Beispiel der Inklusion legte er dar, weshalb Lorberg für diese Rolle geeignet sei: Als stellvertretende Bürgermeisterin der Wedemark verfüge sie über "beste Vernetzung" und genieße aufgrund ihrer Arbeit verdientermaßen den Respekt des politischen Gegners.
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