Lorberg kritisiert Unterrichtsversorgung

„Zahlreiche Schulen in der Wedemark leiden unter Lehrermangel“

Wedemark. An zahlreichen Schulen in der Wedemark ist laut der CDU-Landtagsabgeordneten Editha Lorberg die Unterrichtsversorgung dramatisch niedrig. Damit fehle die Grundlage für eine gute Bildung. Lorberg wirft der rot-grünen Landesregierung vor, nicht frühzeitig und nachhaltig gegen die sinkende Unterrichtsversorgung vorgegangen zu sein. Nach Auskunft des Kultusministeriums ist die Lage besonders dramatisch an der Förderschule Unter den Eichen (93,3 Prozent), Grundschule Bissendorf (94,5 Prozent), Grundschule Elze (98,2 Prozent), Grundschule Hellendorf (98,2 Prozent), Konrad-Adenauer-Schule (98,4 Prozent) und die IGS Wedemark (98,7 Prozent) . Bei einer Versorgung unter 100 Prozent könne der Lehrermangel nicht ausgeglichen werden und so käme es zwangsläufig zu massivem Unterrichtsausfall. Erst bei einer Unterrichtsversorgung von über 100 Prozent könne durchgehend Bildung und Betreuung über den gesamten Vormittag sichergestellt werden. "Landesweit liegt die Unterrichtsversorgung bei 98,9 Prozent . Das ist der schlechteste Wert seit 15 Jahren", erklärt die Abgeordnete. Die genannten Schulen liegen damit teilweise weit unter dem Landesdurchschnitt. Nun müsse man davon ausgehen, dass im laufenden Schuljahr rund 600.000 Schulstunden an unseren allgemein bildenden Schulen nicht erteilt werden können, weil die Lehrkräfte fehlen. Lorberg ärgert sich zudem über die rot-grüne Verweigerungshaltung gegenüber den konstruktiven Vorschlägen der CDU-Landtagsfraktion, die unter anderem, eine langfristige Imagekampagne für den Lehrerberuf und eine Dorfschulprämie für Grundschulleitungen im ländlichen Raum gefordert hat. Die mangelhafte Unterrichtsversorgung an einigen Schulen in der Wedemark zeige, dass die Kultusministerin Heiligenstadt nicht in der Lage sei, große Lücken im Pflichtunterricht zu schließen. "Die Leidtragenden dieser verfehlten Kultuspolitik sind unsere Schülerinnen und Schüler. Rot-grün bekommt den Lehrermangel einfach nicht in den Griff", so Editha Lorberg abschließend.