MdB Hendrik Hoppenstedt besucht IGS

Die Schüler der IGS-Europaklasse 7.3 freuen sich mit ihrem Klassenlehrer Christoph Schaare (links) über den Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt. Foto: B. Stache

Schüler der Europastammgruppe des 7. Jahrgangs stellen Fragen zu Kinderrechten

Mellendorf (st). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt besuchte am frühen Freitagmorgen die Schüler der IGS-Europaklasse 7.3, um mit ihnen über das Thema Kinderrechte zu diskutieren. Hintergrund: vor 27 Jahren, am 20. November 1989, wurde die Kinderrechtskonvention von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Klassenlehrer Christoph Schaare begrüßte den Gast und ebenfalls Christiane Freude, Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide. Sie hatte das IGS-Projekt „Kinderrechte“ begleitet. Die 30 Schüler der Europaklasse beschäftigen sich überwiegend mit den europäischen Staaten, aber auch mit weltumfassenden Themen. „Wir sind auf die Kinderrechte in Deutschland, aber auch weltweit eingegangen“, erläuterte der Lehrer dem Bundestagsabgeordneten die Vorbereitung auf den Politikerbesuch. Nach kurzer Vorstellung sprach MdB Hendrik Hoppenstedt mit den Schülern über die UN-Kinderrechtskonvention und welche Rechte darin verbrieft sind. „Mit der Zustimmung zur Kinderrechtskonvention verpflichten sich die Staaten, ihre Politik und Gesetze an den Zielen und Grundsätzen der Konvention auszurichten. Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, ist das Wohl des Kindes vorrangig zu berücksichtigen“, führte der Bundestagsabgeordnete aus. „Alle Kinder weltweit haben die gleichen Rechte“, sagte er und verwies auf deren Recht auf Schulbildung. Anders als in Deutschland sei der Schulbesuch in vielen Ländern nicht selbstverständlich. Nach Schätzungen können mehr als 100 Millionen Kinder dieser Welt nicht zur Schule gehen. „Weltweit besuchen rund 57 Millionen Kinder im Grundschulalter keine Schule. Mehr als die Hälfte dieser Kinder lebt in afrikanischen Ländern südlich der Sahara, mehr als 20 Prozent leben in Süd- und Westasien. 54 Prozent der Kinder, die nicht zur Schule gehen, sind Mädchen“, heißt es dazu auf der Webseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. „Es gibt aber auch das Recht zu spielen und sich zu erholen“, so Hendrik Hoppenstedt. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, dem Bundestagsabgeordneten ihre vielen Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.