Michaelistag am Mittwoch

Bissendorf – das Mehr-Generationen-Dorf

Bissendorf. Am Mittwoch, 29. September, lädt die Kirchengemeinde Bissendorf wieder zum Michaelistag ein. Das Thema diesmal: Bissendorf – das Mehr-Generationen-Dorf( oder „Wie kann generationsübergreifende Nachbarschaft gelingen?“ Kirchenvorsteherin Karin Ernst: „Wir beobachten, dass sich in einzelnen Siedlungsgebieten die Wohnsituation gewandelt hat und fragen: Wie gut kenne ich eigentlich meinen Nachbarn? Kann ich ihn im Notfall um Hilfe bitten? Oder benötigt er vielleicht meine Unterstützung? Als Kirchengemeinde möchten wir in unseren Dörfern präsent sein, Veränderungen mit begleiten und wo immer möglich, neue Impulse setzen, denn das Wohl aller Menschen in unserer Gemeinde liegt uns am Herzen. Mit unserer Veranstaltung am Michaelistag möchten wir mithelfen, dass sich die Generationen bewusster wahrnehmen. Eingebunden in die Dorfgemeinschaft von Kindheit an bis ins hohe Alter sicher leben, ein lohnenswertes Ziel - wir möchten dazu beitragen, es zu erreichen.“

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 29. September, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus am Kummerberg 4A in Bissendorf. Die Programmpunkte sind:
(1) Impulsreferat Nachbarschaft damals - Nachbarschaft heute
(2) Bericht über das Projekt „Gut versorgt in jedem Alter“, Stadt Göttingen
(3) Beitrag der Gemeinde Wedemark zum Stand des Bündnis Familie Wedemark
(4) Informationen zur Organisation von Freiwilligendienste: Freiwilligen-Zentrum BONUS, Hildesheim
(5) Ideenaustausch aller Besucher.
Das Impulsreferat „Nachbarschaft früher und heute“ hält Pastor Volkmar Biesalski: „In vielen Ortsteilen (Westerfeldweg, Riepkenberg aber auch Lohwiesenring und beginnend Güldener Winkel) von Bissendorf hat sich die Wohnsituation in den vergangenen Jahren stark verändert. Wo früher überwiegend neu zugezogene Familien mit kleinen Kindern lebten, finden wir heute eine stark gemischte Altersstruktur der Bewohner, bis dahin, dass die Anzahl der Senioren die Zahl der jungen Familien überwiegt. Die frühere starke nachbarschaftliche Verbundenheit durch den zeitgleichen Bau und Bezug der eigenen Häuser ist durch Hausverkauf oder Umzug einer freundlichen Distanziertheit gewichen. Das Referat soll einen Eindruck von den veränderten nachbarschaftlichen Kontakten aus Sicht des pfarramtlichen Begleiters der Familien und Seelsorgers ermöglichen.“