Mit Hochdruck für VDSL in Bissendorf-West

Hoffen, dass noch viele Interessensbekundungen für Bissendorf-West bis zum 20. März in der Tonne im Bürgerhaus landen: Wirtschaftsförderer Carsten Niemann, Dirk Rapke vom Telecom Service Center und Ortsbürgermeisterin Christa Bogenschütz. Foto: A. Wiese

htp sagt Ausbau zu, wenn bis 20. März 290 Interessensbekundungen vorliegen

Bissendorf (awi). Noch im Herbst diesen Jahres könnten die Unternehmer im Bissendorfer Gewerbegebiet und die Bauherren im Neubaugebiet Bissendorf-West VDSL mit Übertragungsraten von 50 M-bit/s haben, wenn bis 20. März 290 Interessensbekundungen bei htp vorliegen. Das hat der Konzern verbindlich zugesagt, berichteten gestern vormittag Wirtschaftsförderer Carsten Niemann, Dirk Rapke vom Telecom Service Center und Ortsbürgermeisterin Christa Bogenschütz. Sie haben die berühmte gelbe Tonne wieder gut sichtbar im Bürgerhaus aufgestellt, in die die Originalformulare, die dort ebenfalls ausliegen, eingeworfen werden können. Sie können aber auch per Fax direkt an htp geschickt oder im Telecom Service Center an der Bissendorfer Straße in Mellendorf oder bei
Carsten Niemann im Rathaus abgegeben werden. Gestern lagen 150 Bekundungen vor. Viele davon stammten aus der Umfragewelle für Bissendorf-Ost: Da hatten Anwohner aus Bissendorf-West einfach „Ost“ durchgestrichen und „West“ hingeschrieben. htp reagierte darauf und sagte zu: „Wenn die Stichzahl erreicht wird, bauen wird Bissendorf-Ost, Wennebostel und Bissendorf-West in einem Rutsch noch in diesem Jahr aus. Zurzeit wird gerade Scherenbostel erschlossen. Von dort wird die entsprechende Technik für Bissendorf dann kommen. 275.000 Euro würde htp allein für Bissendorf-West investieren – ein weiterer Schritt für flächendeckendes VDSL in der Wedemark ohne einen Cent aus öffentlichen Kassen. Niemann berichtete, das Niedersächsische Breitband Kompetenzcenter habe in ihrem jüngsten Newsletter die Wedemark mit ihrer DSL-Offensive jetzt als „Best Practice“ herausgestellt.