Mitarbeiter fühlen sich zu Unrecht kritisiert

Pieper besuchte Stützpunkt der
Straßenmeisterei

Schwarmstedt. “Am Winterdienst hat sich seit Mai 2009 mit der neuen Organisation der Straßenmeistereien nichts geändert. Sowohl Personal wie auch Fahrzeuge stehen in Schwarmstedt unvermindert zur Verfügung. Aber natürlich können wir bei solchen extremen Witterungsbedingungen nicht überall gleichzeitig sein.“ Der Leiter der Straßenmeisterei Celle mit Stützpunkt in Schwarmstedt, Matthias Reinecke, zeigte sich betrübt über diverse Berichte nach dem ersten Schnee, worin es hieß, dass der Räumdienst im Schwarmstedter Einzugsgebiet nicht gut genug arbeite. Die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (CDU) stattete den Mitarbeitern daher jetzt einen Besuch ab, um ihnen für ihren engagierten Einsatz zu danken.
“Im Gegensatz zu früher sind wir erheblich flexibler geworden”, unterstrich Betriebsleiter Frank Osterloh. Innerhalb kürzester Zeit sei es jetzt möglich fünf Großfahrzeuge nach Schwarmstedt zum Einsatz zu bekommen. Für einige Spezialaufträge würden heute darüber hinaus Fremdfirmen beschäftigt. Auch im Winterdienst bediene man sich zu Unterstützung Privatunternehmen. Rund 2/3 des Winterdienstes würden vergeben. “Wir können nicht das ganze Jahr über einen Fuhrpark unterhalten, der lediglich für den Winterdienst benötigt wird und in den Sommermonaten ungenutzt in der Halle steht“, erläuterte Osterloh. “Das ist betriebswirtschaftlich nicht vertretbar.” “Wir fühlen uns hier in Schwarmstedt sehr wohl”, ergänzte der Leiter des Schwarmstedter Stützpunktes, Lothar Buchhop. “Deswegen geht einem die Kritik auch nahe. Vor allem, weil wir bis zur Belastungsgrenze unterwegs sind, um für sichere Straßen zu sorgen.” Gudrun Pieper versicherte, dass sich ihr gegenüber viele Bürger sehr positiv
über den Winterdienst geäußert hätten. „Wir wissen zu schätzen, was wir an ihnen und ihren Kollegen haben“, sagte sie an Lothar Buchhop gewandt. „Außerdem ist es nicht fair, Parteipolitik auf dem Rücken der Mitarbeiter der Straßenmeisterei zu machen“, fügte sie hinzu. Außer der SPD habe von den angeblichen Missständen auf den Schwarmstedter Straßen nur ein geringer Teil etwas bemängelt. „Der Winter erfordert halt, dass verhaltenes und umsichtiges Fahren für uns alle eine Selbstverständlichkeit sein sollte und letztendlich schützt“, so die Landtagsabgeordnete abschließend.