Mitglieder der SPD-Fraktion informieren sich

Helge Zychlinski (v. l.), Rebecca Schamber, Claudia Grimm und Heinz Peterburs beim Rundgang durch das Haus der Seniorenwohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Bissendorf-Wietze. Foto: B. Stache

Zu Besuch in der Seniorenwohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

Bissendorf-Wietze (st). „Wir halten insgesamt noch zu wenig Wohnangebote für ältere Menschen vor“, erklärte der Vorsitzende der SPD-Fraktion Wedemark, Helge Zychlinski. Gemeinsam mit den Fraktionsmitgliedern Rebecca Schamber und Heinz Peterburs besuchte er die Seniorenwohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Bissendorf-Wietze. Mitglieder der Fraktion besichtigen derzeit Alten- und Pflegeheime in der Wedemark, um sich über Bedarfe, Ausstattung und Angebote für ältere Menschen zu informieren. „Unser Ziel ist ein sehr differenziertes, seniorengerechtes Angebot in der Wedemark“, formulierte Heinz Peterburs nach einem Rundgang durch das Haus der ambulant betreuten Seniorenwohngemeinschaft. Claudia Grimm, Leiterin des ambulanten Fachpflegedienstes für gerontopsychiatrische Pflege, hatte die Gruppe geführt und umfassend informiert: „Seit 1998 betreue ich ambulante Seniorenwohngemeinschaften. Heute sind es insgesamt vier“, erklärte sie. Zu dem 400 Quadratmeter großen Haus in Bissendorf-Wietze gehören acht Zimmer mit jeweils zirka 18 bis 50 Quadratmetern Grundfläche. Die Zimmer sind überwiegend mit einer eigenen Nasszelle ausgestattet. Die Bewohner haben ihre Zimmer auch mit eigenen Möbeln eingerichtet. Die Mietverträge werden individuell mit dem Eigentümer des Hauses abgeschlossen, die Pflegemaßnahmen sind über die Kassen nach den ambulanten Regelungen abzurechnen, erfuhren die Besucher. Das Haus der Seniorenwohngemeinschaft steht auf einem 3000 Quadratmeter großen Grundstücken mit Bäumen. Die Bewohner werden am Tage von zwei Pflegekräften rund um die Uhr betreut, nachts ist eine Pflegekraft im Haus, erläuterte Claudia Grimm. Ihr Personal ist auch für die Zubereitung der Mahlzeiten zuständig, manch Bewohner hilft dabei mit. „Alle 14 Tage bieten wir interessierten Bewohnern unserer Häuser die Kochgruppe an. Dort werden Drei-Gänge-Menüs zubereitet“, so Grimm, die sich mit ihrem Team um das Wohlbefinden der Senioren kümmert: „Die Einbindung der Angehörigen ist uns ganz wichtig. Die Bedarfe und Bedürfnisse werden über sie ermittelt.“. Weitere Informationen über den ambulanten Fachpflegedienst von Claudia Grimm sind im Internet unter www.fachpflegedienst-grimm.de nachzulesen.