Mitgliederversammlung der SPD

Caren Marks (stehend) mit Günter Binnebößel (von links), Jochen Pardey, Rüdiger Kauroff, Reiner Fischer und Rebecca Schamber spricht anlässlich der SPD-Versammlung in Wennebostel. Foto: B. Stache
 
Zirka 40 Parteimitglieder nehmen an der SPD-Versammlung zur Vorbereitung der Bundestagswahl 2017 und Landtagswahl 2018 im Gasthaus Bludau in Wennebostel teil. Foto: B. Stache

Vorbereitungen auf Bundestagswahl 2017 und Landtagswahl 2018 laufen an

Wennebostel (st). „Das Jahr 2017 wird ein spannendes und zukunftsweisendes Jahr, in dem wir Sozialdemokratinnen und -demokraten einmal mehr gefordert sind, Haltung zu zeigen: Haltung gegenüber Rechtspopulismus, Terrorismus und demokratiefeindlicher Gesinnung. Die Bundestagswahl im September wird zeigen, wie es mit Deutschland weitergeht.“ Mit diesem Appell stimmte die Bundestagsabgeordnete, Parlamentarische Staatssekretärin und Vorsitzende der SPD Wedemark Caren Marks die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Wedemark auf die Versammlung zur Vorbereitung der Bundestagswahl 2017 und Landtagswahl 2018 ein. Caren Marks bewirbt sich erneut für den Bundestagswahlkreis 43, Hannover Land I. Zum Wahlkreis gehören die Wedemark, Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt und Wunstorf. Der Garbsener Rüdiger Kauroff ist Landtagskandidat der SPD für die Wedemark und Garbsen. Im Gasthaus Bludau in Wennebostel stellten sich am Donnerstagabend die beiden SPD-Bewerber um die Direktmandate bei der Bundes- und Landtagswahl den zirka 40 SPD-Mitgliedern vor. Mit der Versammlungsleitung wurde Reiner Fischer betraut. „Caren Marks ist ein politisches Urgestein in der Wedemark. Sie ist seit 2002 Mitglied im Deutschen Bundestag und seit 2013 Parlamentarische Staatssekretärin“, erklärte Fischer. Nachdem die SPD-Bundestagsabgeordnete ein umfangreiches politisches Statement abgegeben hatte, wurde sie von der Versammlung einstimmig für das Direktmandat zur Bundestagswahl nominiert. „Gemeinsam mit Euch wollen wir unsere sozialdemokratischen Werte und Ideen den Menschen in Deutschland näherbringen und sie davon überzeugen, dass es sich lohnt, sich für ein gutes, offenes, freiheitliches und gerechtes Deutschland einzusetzen“, erklärte Caren Marks und ermunterte ihre Parteimitglieder, sich engagiert in die Wahlvorbereitungen einzubringen. „Deutschland braucht die Sozialdemokratie und Ihr seid Teil davon.“ Bei einer Stimmenthaltung sprachen sich die Stimmberechtigten bei der anschließenden Nominierung zur Landtagswahl für Rüdiger Kauroff aus. „Wir freuen uns, dass wir wieder zwei Kandidaten für die entsprechenden Wahlen nominieren konnten. Mit Caren Marks haben wir eine hervorragende Kandidatin, die über viel Erfahrung verfügt und den Wahlkreis von Anbeginn bestens betreut hat und vertritt“, brachte Jürgen Benk, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion der Gemeinde Wedemark, seine Zufriedenheit zum Ausdruck. Dass sich Rüdiger Kauroff erneut für eine Kandidatur zur Verfügung stellt, nachdem er bei der letzten Landtagswahl eine knappe Niederlage hinnehmen musste, sei besonders zu loben. „Das ist nicht selbstverständlich“, so Benk. „Umso wichtiger ist seine erneute Kandidatur als Zeichen für Kontinuität, die gerade bei so schwierigen Ämtern erforderlich ist. Wir drücken beiden Kandidaten die Daumen, dass sie ihre Mandate direkt gewinnen.“ Zum Thema allgemeine Politikverdrossenheit erklärte Caren Marks: „Wir sind dicht bei den Menschen, wollen ihnen auch zuhören und nehmen sie ernst.“ Für sie sei Bürgernähe ganz wichtig, machte die Bundespolitikerin mit Wedemärker Wurzeln deutlich. „Ich stehe dafür, eine Politik für Menschen zu machen – eine gerechte Politik, bei der es um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und ein gutes Miteinander geht. Wenn man Politik für Menschen macht, dann muss man nah bei ihnen sein, ihnen zuhören auch bei Sorgen und Ängsten.“ Politik müsse auch immer so erklärt werden, dass sie verstanden wird. Diskussionen zu führen, die Bereitschaft, andere Meinungen anzuhören, auch Kritik anzunehmen, gehören für Caren Marks zur gelebten Bürgernähe. „Es ist auch wichtig, in einer Sprache zu sprechen, die die Menschen verstehen“, unterstrich sie. Am Abend wurden zusätzlich die Delegierten und Ersatzdelegierten für die weitergehenden Wahlkreiskonferenzen gewählt.