Möbel Staude schafft Arbeit- und Ausbildungsplätze

Helmut Staude (61) ist mit seinen Söhnen Alexander (27) und Marc (25) sowie seinen bestens geschulten und motivierten Mitarbeitern vorbereitet auf das nächste Jahrzehnt im Möbelhandel.

Hannoverscher Mittelständler investiert trotz Wirtschaftskrise

Hannover. Aufgrund der Situation im Möbelhandel und dessen Marktentwicklung plant die Firma Staude seit längerem ein Wachstum mit einer Vergrößerung des Unternehmens – durch eine Erweiterung am Stammhaus mit zusätzlicher Ausstellungsfläche und den Bau eines Hochregallagers. Parallel dazu wurde Staude das Grundstück an der „Straße der Nationen“ gegenüber IKEA auf dem EXPO-Gelände angeboten. Da das Projekt sehr spannend und interessant ist und Möbel Staude eine spezielle Affinität zur EXPO 2000 hatte (Einrichtung durch Staude von 1065 Teilnehmer-Wohnungen auf dem Gelände), sollte dieses vorgezogen werden. In Folge der politischen Entscheidung der Landeshauptstadt und der Region Hannover aus dem Jahre 2009 soll auf dem Teilgrundstück zwischen der „Straße der Nationen“ und den „Gärten im Wandel“ im Bereich des Bebauungsplanes 1563 Einzelhandel zugelassen werden. Dazu ist eine Bebauungsplanänderung nach BauGB §12, auf der Grundlage eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, erforderlich. Einzelhandels- und Umweltgutachten müssen erstellt werden. Nach Einreichen aller Unterlagen beim Stadtplanungsamt erfolgt dann der Einleitungs- und Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungs-planes. Bis zum Inkrafttreten der Änderung wird mit einer Laufzeit von etwa 18 Monaten gerechnet, so dass frühestens Anfang 2012 mit der eigentlichen Baumaßnahme begonnen werden kann. Im Laufe des Jahres 2009 stellten sich jedoch weitere Probleme ein, die zu Verzögerungen führten, so dass 2009 entschieden wurde, die Aktivitäten am Stammhaus vorzuziehen.Das Möbelhaus wird im ersten Bauabschnitt am Rehagen und im zweiten Bauabschnitt an der Meelbaumstrasse um ca. 9.000 Quadratmeter vergrößert. Zu diesem Zweck müssen allerdings einige Bereiche „abgerissen“ werden, um (für die Parkplätze) notwendige Voraussetzungen zu schaffen. Im zweiten Bauabschnitt wird ein Hochregallager auf 6 Ebenen und einer Grundfläche von etwa 4.000 Quadratmeter errichtet. Diese Größe entspricht in etwa einem Flächenlager von etwa 25.000 Quadratmeter. Staude will sich mit dieser Maßnahme noch kundenfreundlicher und serviceorientierter darstellen. Die Kunden haben dann die Möglichkeit, aus einer noch größeren Auswahl mitnahmefähiger Ware, diese direkt am Haus in Empfang zunehmen. Auch die Ausstellung der vorhandenen Flächen wird total erneuert. Deshalb werden ein großer Räumungsverkauf in der Teppichwelt und Teilräumungsverkäufe im Möbelbereich durchgeführt. Während der Bauphase können die „Staudekunden“ somit echte Räumungs-verkaufs-Preisvorteile erwarten. Alt- und Neubau werden geschickt miteinander verbunden.
Die Struktur wird übersichtlich und klar. Mit einem hochwertigen Innenausbau wird eine pointierte Präsentation auch internationaler Markenwelten entstehen. Trotz neuer Größe bleibt der typische Familienunternehmens-Charakter erhalten. In dem „Neuen“ Möbelhaus Staude entsteht eine außergewöhnliche Möbelwelt. „Das größte Möbelhaus Hannovers“ bleibt jedoch individuell, kundenorientiert, mit Fachgeschäftscharakter und inhabergeführt. Ein echtes, mittelständisches, hannoversches Möbelhaus für „Hannoveraner“ und die Großregion Hannovers.
Inhaberfamilie und Unternehmen sind in Hannover über Generationen tief verwurzelt und unterstützen positive Aktivitäten für die Stadt in vielen Bereichen.
So hat Helmut Staude vor 5 Jahren „Aktion Sonnenstrahl“ mitbegründet und unterstützt diese intensiv – eine Organisation die mittlerweile täglich bis zu 1.000 Kindern in Hannover ein Mittagessen ermöglicht. Desweiteren existiert eine enge Verbundenheit zu hannoverschen Sportclubs mit Sponsoring von Hannover 96, den Indians und den UBC Tigers sowie etlicher kleinerer Sportvereine. Außerdem wird im Hause Staude höchsten Wert darauf gelegt hannoverschen Jugendlichen nach der Schule Ausbildungsplätze (etwa 20 bis 25) anzubieten, um davon einen Großteil nach der Ausbildung im Unternehmen zu integrieren (35 Prozent aller Mitarbeiter sind ehemalige Auszubildende). Das Unternehmen Staude hat sich als mittelständisch geführtes Familienunternehmen (seit 1928) im mittleren bis gehobenen Preis-Segment profiliert. Mit der zukünftigen strategischen Zielsetzung soll dieser Ruf durch ein breiteres Warenangebot und zusätzlicher Serviceleistungen sowie eine außergewöhnliche Gastronomie mit angeschlossenen „Kinder-Erlebnisland“ ausgebaut werden. Mit der neuen Produktpräsentation wird beabsichtigt, die Emotionen der Kunden zu wecken. Das Wachstumspotenzial der Fa. Staude ist klar umrissen: Den Anteil des mittleren Preissegments ausbauen.
Die Design/Hochwert Markenpräsenz inkl. des „textilen Ambiente“ vertiefen.
Das Junge Wohnen – „ready to go“ Möbel zum Mitnehmen - wesentlich vergrößern, um die „Preiseinstiegsware“ auch für die junge Zielgruppe anzubieten und mitnahmefähig vorzuhalten. Die in der Boutique bestehenden Abteilungen „Geschenke, Glas, Porzellan, Keramik und Haushaltswaren“ mit „Topmarken“ vergrößern. Für die Bereiche Bettwäsche, Bettwaren, Gardinen neue Abteilungen schaffen. Die italienische Gastronomie erweitern und um einen Außenbereich ergänzen. Den Leuchtenshop von der Größe her verdoppeln. Das Kinderland zu einem „Erlebnisland“ der besonderen Art ausbauen. Staude führt neben dem Möbelhaus das bei Küchenkunden und auch in „Kochkreisen“ von Politik-, Kultur- und Sportprominenz äußerst beliebte Küchencenter Staude. Für die „Design-Klassiker Freunde“ werden echte Klassiker „second new“ zu erstaunlichen, günstigen Preisen in dem „Kult-Store“ Smartprice angeboten. (Direkt zwischen Möbelhaus und Küchencenter) . Ab 2012 ist geplant, den EXPO-Standort mit zwei Fachmarktkonzepten zu ergänzen, um auch Kunden aus Hildesheim/Göttingen oder Braunschweig/Peine zu erreichen. Als Aufsichtsratsvorsitzender des VME (Vereinigte Möbeleinkaufs- GmbH), einem der größten europäischen Möbeleinkaufsverbände, möchte Helmut Staude Vorbild für den mittelständischen Handel sein und mutmachende Zeichen für die Zukunft setzen. Die Zeichen der Zeit einer zusätzlich notwendigen Online-Präsenz im Internet sind erkannt und werden bereits umgesetzt. Im April wurde ein umfangreicher Online-Shop positioniert und ist unter www.moebel-staude.de an den Start gegangen. Im Hause Staude wird angestrebt, dem Kunden weiteren „Nutzen-Mehrwert“ zu verschaffen. Das Möbelhaus soll nicht nur Möbeleinkaufsquelle sein, sondern der Name „Staude“ sich als eigene Marke noch stärker etablieren. Der Kunde soll wissen,
dass Einkaufen bei Staude ein „emotionales Erlebnis“ sein wird und immer etwas „Besonderes“ ist. Ein gutes Angebot, ein tolles Event, ein besonderer Wein oder ein Möbelstück, das es sonst nirgendwo gibt.