Mögliche Zusammenarbeit erörtert

Vertreter der UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide treffen sich am Mellendorfer UNICEF-Pavillon mit Mitgliedern des Kiwanis-Club Peine zum Gedankenaustausch über eine mögliche Zusammenarbeit der beiden Gruppen. Foto: B. Stache

UNICEF und Kiwanis verfolgen ein Ziel: Hilfe für Kinder in Not

Mellendorf (st). Beide verfolgen ein gemeinsames Ziel: Kindern in Not zu helfen. Am Sonnabend trafen sich Vertreter der UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide mit Mitgliedern von Kiwanis, einer weltweiten Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Wesentliches Ziel der Begegnung seien Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit der beiden Gruppen, hieß es. Am UNICEF-Pavillon beim Eisstadion in Mellendorf kamen die Mitglieder in Anwesenheit von Leiterin Christiane Friede (UNICEF) und Präsidentin Monika Steinebrunner-Fabian vom Kiwanis-Club Peine bei Kaffee und Kuchen zusammen. „Wir haben Kontakt zu Kiwanis aufgenommen, weil sich diese Organisation auch dem Projekt ´Eliminate` verschrieben hat“, erklärte Christiane Friede. Mit dem Eliminate-Projekt haben sich Kiwanis International und UNICEF zusammengetan, um mütterlichen und frühkindlichen Tetanus zu beseitigen ‒ der Infektionskrankheit, an der jährlich nahezu 49 000 Babys und auch Erwachsene sterben. „Kiwanis ist ein Club, der sich darum kümmert, dass es Kindern weltweit gut geht. Dazu gehört auch die Umsetzung der Kinderrechte“, erläuterte Monika Steinebrunner-Fabian. „Wir sind gespannt, wie hier in der Wedemark die Kinderrechte künstlerisch umgesetzt wurden.“ Nach dem ersten Gedankenaustausch sahen sich die Delegationsmitglieder an der Jugendhalle das Kunstwerk für die Kinderrechte an, ein Weltherz aus Metall, das die Erde darstellt. Sie wird von einem engen Gürtel umschnürt und von einem Dach der Kinderrechte beschützt. Das Herz steht dabei als Symbol für Wärme und Nähe, der Gürtel für die global eng geschnürten Kinderrechte. Geplant war die Besichtigung weiterer Kunstwerke für die Kinderrechte in Hellendorf, Elze, Brelingen und Wennebostel. In Schlage-Ickhorst kehrten die UNICEF- und Kiwanis-Mitglieder beim Alten Zollhaus ein, um sich weiter auszutauschen.