Müllsammelaktion in Resse

Fleißige Helfer sammelten Müll in und rund um Resse und entsorgten ihn vorschriftsmäßig.

Antje Kaufmann: „Wir bücken uns auch für Bonbonpapier“

Resse. Am Resser Müllsammeltag, initiiert vom Ortsrat und unterstützt vom Verein Bürger für Resse, war Petrus den Aktiven wohl gesonnen, denn pünktlich um 10 Uhr wehten die schwarzen Regenwolken gen Osten. Als harter Kern von Müllsammlern bewaffneten sich zwölf Erwachsene und vier Kinder mit rosa Müllsäcken und Greifzangen, Gummistiefeln und handschuhen für ein sauberes Resse. Die Sammler geben alles – und es gibt alles: Was Spaziergänger und Autofahrer unterwegs loswerden möchten, landet in Gräben und auf den Grünstreifen (Kaffeebecher, Flachmänner, volle Windeln und sogar ein Schwangerschaftstest). Besonders ärgerlich sind die unverschlossenen Gefrierbeutel mit Hundekot, die in den Gräben liegen. Aber auch die umweltfreundlicheren Hundekotbeutel sollten nicht in der Feldmark entsorgt werden. Nach zwei Müllsammelstunden werden alle Helfer im MOORiZ herzlich empfangen mit Brötchen, Würstchen und Süßem sowie warmen und kalten Getränken. Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Antje Kaufmann fragt: „Wie lange bleibt Resse jetzt sauber? Bitte, liebe Resser, nehmt euren Müll mit nach Hause! Dafür haben wir doch diverse Säcke oder genug Platz in den Tonnen. Der Wertstoffsammelplatz am Friedhof wird auch ständig zugemüllt. Bitte dort nur Pappen und Flaschen entsorgen. In Bissendorf gibt es eine riesige Mülldeponie, das ist doch nicht so weit."