Nachwuchs der Musikschule präsentiert sich

Vor allem die Nachwuchsschüler der Musikschule Wedemark zeigten bei der Musizierstunde im Forum des Campus W ihr Können. Foto: T. Holland

Bläser und Pianisten zeigen bei Musizierstunde ihr Können

Mellendorf (th). Auch erfahrenen Musikern ist das Gefühl des Lampenfiebers vor Auftritten nicht unbekannt, doch zeigt sich ihre Professionalität vor allem im Umgang mit diesem. Die Schüler der Musikschule Wedemark bewiesen am Donnerstag bei der alljährlich stattfindenden Musizierstunde, dass sie zumindest in der Hinsicht schon halbe Profis sind. Denn obwohl ein Großteil der auftretenden Pianisten und Blasinstrumentalisten noch durchaus dem Bereich Anfänger zuzuordnen waren, ließen sie sich nicht vom zugegebenermaßen recht überschaubaren Publikum verunsichern. Die Musizierstunden der Musikschule dienen in erster Linie dazu den erwartungsvollen Eltern der Nachwuchsmusiker die gelernten Stücke aus dem Unterricht zu präsentieren. Die Palette der vorgetragenen Stücke war indes vielfältig, Vincent und Halka Hoffmann sorgten mit Schuberts „Zwei Ländler“ für einen fröhlichen Einstieg in das Programm. Die weiteren Auftritte versprachen Abwechslung, auf das von Gero Homann dargebotene „Ecossaise“ von Beethoven und Pia Echtermeyer, die Teile aus der Sonate F-Dur von Telemann zum Besten gab, folgten eher traditionelle Stücke wie „Der Kuckuck und der Esel“, gespielt von Mattis Deters. Auch Mozart fand Platz im Programm, in Form vom Kontratanz, vorgetragen von Colin Bennet auf der Trompete. Den Abschluss der Musizierstunde in kleinem Rahmen bildete das bekannte und erfahrene Saxophon-Quartett „Saxophonics“, bestehend aus Lukas Müller, Nathalie Tinnemann, Nils Worzyk und Tilman von Samson. Die vier Saxophonisten beendeten das Konzert mit dem eher bluesartig klingenden Stück „Bohemian Rhapsody“ von F. Mercury. Egal, ob nun Anfänger oder bereits erfahren, nach Fehlern lauschte man in den Stücken den Abend über vergebens. Durchweg fehlerfrei und souverän präsentierten sich die Schüler der Musikschullehrer Diliana Michailov für Klavier, Karen Stöcker für Blockflöte, Mirco Meutzner für Trompete und Jorge „Coco“ Guerra für Saxophon. Wenn auch in überschaubarem Maßstab, so war die Musizierstunde doch ein Erfolg. Und wer weiß, wie sich die momentanen Anfänger in einem Jahr bei der nächsten Musizierstunde erst präsentieren.