„Naschmärkte" jetzt mehrmals im Jahr

Landmarktverein bestätigt seinen Vorstand

Bissendorf (awi). Gute Arbeit in den letzten zwei Jahren haben die Mitglieder des Wedemärker Landmarktvereins ihrem Vorstand bescheinigt – und ihn gleich für weitere zwei Jahre gewählt. Damit hat sich seit der Gründung in der Führungsriege nichts verändert. Aber warum auch, wenn es gut läuft, sagten sich die Mitglieder: Carsten Dettmers von der Landschlachterei bleibt Vorsitzender, Hermann Hemme vom Biohof Rotermund-Hemme sein Stellvertreter, Dorothee Zimmermann von der Backstube Bundschuh Kassenführerin und Ralf Springhetti von der gleichnamigen Bäckerei in Elze Schriftführer. Doch die Vorstandswahlen waren nur ein Punkt auf der Tagesordnung der Hauptversammlung des Landmarktvereins. Einen besonderen Stellenwert hatte die Diskussion um die Konsequenzen, die die Sanierung des Amtshauses in Bissendorf für die Marktbeschicker haben wird. Mindestens zwei Jahre lang werden sie sich vom Platz her spürbar einschränken müssen, denn der Bauzaun wird den Amtshof erheblich verkleinern. Dennoch sind die Beschicker überzeugt, dass es besser ist, auf dem verkleinerten Amtshof eng zusammenzurücken, als den Vorschlag der Verwaltung umzusetzen und den Markt hinter das Bürgerhaus in die Gottfried-August-Bürger-Straße zu verlegen. "Für vier Wochen würde das gehen, aber zwei Jahre lang nicht. Das wäre der Tod des Landmarktes, der sich jetzt im vierten Jahr gerade etabliert hat", ist nicht nur Vorsitzender Carsten Dettmers überzeugt.
Bereits im März beginnen die Bauarbeiten, eine Stellprobe soll in Kürze zeigen, wie die Stände auf dem geschrumpften Marktplatz stehen können. Die Marktbeschicker hoffen sehr auf das Verständnis ihrer Kunden. Aber sie sind fest entschlossen, ihnen auch weiterhin die gewohnte Qualität und natürlich den besten Service zu bieten. Und ein paar Extras noch dazu: Weil der erste Naschmarkt - quasi der Pilotversuch - im Dezember so super angenommen wurde und Kunden wie Marktbeschicker begeistert waren, wird es den "Naschmarkt" mit kostenlosen Probierangeboten der vor Ort erhältlichen Produkte jetzt vier Mal im Jahr geben, immer zum saisonalen Auftakt einer neuen Jahreszeit, nämlich am 3. März, am 2. Juni, am 1. September und am 1. Dezember. Selbstverständlich wird das ECHO das Event jeweils vorher noch einmal ausführlich ankündigen, so dass niemand etwas verpasst. Übrigens hat die Kirchengemeinde Bissendorf beim Landmarktverein angefragt, ob dieser möglicherweise ab und zu mit "Marktmusik" in der Kirche, wie man es aus anderen Städten und Gemeinden kennt, kombiniert werden kann. Von Seiten der Marktbeschicker spricht nichts dagegen, war man sich bei der Jahreshauptversammlung einig. Ansonsten hoffen alle, dass der Markt mindestens weiterhin so gut angenommen wird wie bisher. Und einige räumten ehrlich ein, dass die Umsätze noch nicht zur Kostendeckung reichen, doch alle sind mit Idealismus bei der Sache und hoffen, dass es trotz der bevorstehenden Bausituation keine weiteren Einbrüche bei den Besuchern gibt. "Wir müssen präsent sein und immer wieder daran erinnern, dass es uns gibt beziehungsweise auch weiterhin nur geben kann, wenn der Markt gut und regelmäßig frequentiert wird", waren sich die Inhaber unisono einig.