Negenborn gewinnt Gemeindewettkampf

Bei den Gemeindewettkämpfen ist Action angesagt, denn es geht auch um Zeit, so wie hier bei der Altersgruppe der Feuerwehr Abbensen. Foto: A. Wiese

Heimvorteil gut genutzt – Feuerwehr holt sich den Titel auf der heimischen Bürgerwiese

Negenborn (awi). Wenn eine Wettkampftruppe sehr gut ist, ist es absolut gerechtfertigt, dass sie gewinnt, und so ging der Titel Gemeindesieger der Feuerwehrwettkämpfe auch in diesem Jahr wieder nach Negenborn. Die siegreichen Negenborner hatten zudem Heimvorteil, denn sie richteten die Wettkämpfe in diesem Jahr auch aus.
Und nicht nur die Standarte blieb in den Händen des Vorjahressiegers, auch der Zweitplatzierte ist geblieben: Die Feuerwehr Bissendorf konnte zwar Negenborn im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser nicht reichen, aber sie verwies immerhin die gemischte Gruppe aus den eigenen und den Wennebosteler Reihen auf den dritten Platz. Auf Platz vier bis elf folgten dann Duden-Rodenbostel, Wennebostel, Oegenbostel, Mellendorf III, Hellendorf, die Damengruppe aus der Wedemark, Mellendorf IV und Elze. Bei den Alterskameraden musste Negenborn den Titel allerdings weiterreichen und konnte die Doublette aus dem Vorjahr nicht wiederholen: Und hier triumphierten dann doch endlich die Bissendorfer. Sie verwiesen Meitze, Abbensen und Negenborn auf die Plätze. Als Sonderpokal gab es noch „das Strahlrohr“: In diesem Jahr wurde der Preis für den schnellsten B-Schlauchwechsel vergeben. Den Preis holte die Gemischte Gruppe Wennebostel/Bissendorf. Die Bürgerwiese am Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus in Negenborn eignete sich wie bereits in der Vergangenheit hervorragend für die Wettkämpfe und bot zusätzlich zu den Wettkampfbahnen viel Platz für ein attraktives Rahmenprogramm mit Austobemöglichkeiten für die Kinder, Würstchenbuden, Getränkestände und vieles mehr. Das gefiel nicht nur den Feuerwehrkameraden, sondern auch den vielen Schlachtenbummlern, ohne die ein Gemeindewettkampf nicht denkbar ist. Sie feuerten ihre jeweilige Mannschaft begeistert an, kommentierten jeden Handgriff und ärgerten sich gemeinschaftlich, wenn es mal nicht so klappte. Beim Gemeindewettkampf in der Wedemark geht es bekanntlich darum, so schnell wie möglich vier Saugschläuche zusammenzukuppeln und zu Wasser zu bringen, um das Angriffsziel – drei Kanister auf 1,50 Meter hohen Pfählen – abzuspritzen. Es ist jedes Mal wieder faszinierend für die Zuschauer, wie die gerade im Einsatz befindliche Wettkampfgruppe bei Ertönen des Einsatzbefehls „Angrifftstrupp 1, Rohr auf den linken Eimer vor“ förmlich explodiert und Schläuche und Kupplungen nur so fliegen. Die „Alten“ haben es für dieses Jahr hinter sich, die Jungen sind 14 Tage später dran: Die Jugendfeuerwehrwettkämpfe richtet die Jugendwehr Abbensen anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens am 28. Juni aus.