Neuer Spielturm für die Tenniskinder

Andreas Weiner (von links) und Hans Hippchen freuen sich mit Mitgliedern des TC Bissendorf und der Henstorf-Stiftung über den neuen Spielturm, den die Tenniskinder bereits erobert haben. Foto: B. Stache

TC Bissendorf freut sich über 500-Euro-Spende der Henstorf-Stiftung

Bissendorf (st). Die Freude war groß am Sonnabend auf der Tennisanlage des TC Bissendorf – bei strahlend blauem Himmel wurde der neue Spielturm mit Rutsche und Klettergerüst eingeweiht und von den Tenniskindern erobert. Hans Hippchen, zweiter Vorsitzender des ältesten Tennisvereins in der Wedemark, dankte der Henstorf-Stiftung, die sich an der Finanzierung des Spielgerätes mit einem Betrag von 500 Euro beteiligt hatte. „Ich hoffe, dass die Kinder viel Spaß daran haben“, erklärte er. Dem 1959 gegründeten TC Bissendorf gehören zirka 350 Mitglieder an, darunter 120 Kinder und Jugendliche. „Wir unterstützen immer gerne auch die Kinder- und Jugendarbeit von Sportvereinen“, machte Andreas Weiner als Vorsitzender der Henstorf-Stiftung deutlich. Nach den kurzen Ansprachen hatten die Kinder ihre Freude am Spielturm, während sich die Erwachsenen auf der sonnigen Terrasse des Vereinsheims zum Gespräch niederließen. Die Henstorf-Stiftung wurde 1951 von Heinrich Henstorf ins Leben gerufen. Bereits zu Lebzeiten verfügten Heinrich und Ehefrau Hedwig Henstorf, dass ein Großteil seines Erbes in eine Stiftung fließen sollte. Die Stiftung hatte zum Ziel, Kinder und begabte Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern – gerade dann, wenn die Eltern nicht in der Lage waren, die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren. „Die Stiftung ist eine mildtätige und gemeinnützige Einrichtung zur Unterstützung der kulturellen Bestrebungen und der Förderung von Bildung und Betreuung der Jugend in Bissendorf“, heißt es in der Satzung. Heinrich Henstorf und seine Frau sind für Bissendorfer immer noch gegenwärtig. Ob es eine Straße oder ein Kindergarten ist, alle tragen den Namen des uneigennützigen Stifters. „Die Henstorf-Stiftung kümmert sich auch heute noch um die Grabpflege des Ehepaars Henstorf“, so der zweite Vorsitzende Andreas Weiner.