Neues Feuerwehrauto ist endlich da

Wennebostels Ortsbrandmeister Markus Kablitz (links) und sein Stellvertreter Heiko Henn mit dem neuen und dem alten Fahrzeug.

Wennebosteler Wehr hat sich ihr Löschgruppenfahrzeug schon eingerichtet

Wennebostel (awi). Das war eine schwere Geburt: Immer wieder war der Auslieferungstermin verschoben worden, doch jetzt weitmehr als ein Jahr nach der Bestellung konnte Ortsbrandmeister Markus Kablitz das neues Löschgruppenfahrzeug-Logistik (LF-L) für seine Ortsfeuerwehr in Empfang nehmen. Nach einer einwöchigen Intensivausbildung für die Wennebosteler Kameraden ist dieses Fahrzeug seit Sonnabend im Dienste für die Wedemärker.
Das Löschgruppenfahrzeug mit dem Schwerpunkt Logistik wurde im Rahmen des Fahrzeugkonzeptes der Gemeinde Wedemark als Ersatz für das immerhin schon 27 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug (LF) 8 beschafft. Das
LF-L wurde auf einem MAN-Fahrgestell mit einem 290 PS starken Motor und der zulässigen Gesamtmasse von 15.000 Kilogramm durch die renommierte Firma Schlingmann gebaut. Der Aufbau beinhaltet neben der fest eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Nennleistung von 2.000 Litern in der Minute, einem Wassertank mit 1.000 Litern Wasser sowie eine tragbare Ziegler Feuerlöschkreiselpumpe (PFPN) mit einer Nennleistung von 1.500 Litern Löschwasser pro Minute. Neben der kompletten feuerwehrtechnischen Beladung für die Brandbekämpfung in Wennebostel und Umgebung hat das Fahrzeug als Besonderheit die Ladebordwand am Heck des Fahrzeuges, mit der verschiedenste Ausrüstungsgegenstände auf Rollcontainern schnell verladen werden können. „Wir unterstützen damit alle Wedemärker Wehren, indem wir zusätzlich benötigtes Material, wie Schläuche, Schaum- oder Ölbindemittel zu den Einsatzstellen fahren“, erklärt Ortsbrandmeister Markus Kablitz.
Weiter sind ein pneumatischer Lichtmast mit vier LED-Strahlern, zwei Atemschutzgeräte im Fahr-gastraum sowie zwei weitere im Geräteraum verlastet. „Die zwei Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum können während der Fahrt angelegt und dadurch wertvolle Zeit an der Einsatzstelle gespart werden.“ erläutert der stellvertretende Ortsbrandmeister Heiko Henn. Die Wennebosteler Feuerwehr mit ihren Atemschutzgeräteträgern wird häufig als Verstärkung beziehungsweise Reserve für die Feuerwehr Bissendorf alarmiert. Nach über dreijähriger Planung- und Bauphase konnten Anfang Juli schließlich vier Feuerwehrleute nach Dissen reisen, um im dortigen Schlingmann-Werk das neue Fahrzeug abzuholen und in die Technik eingewiesen zu werden. Die offizielle Fahrzeugübergabe mit einer großen Feier planen Feuerwehr Wennebostel und Gemeinde für Sonnabend, 23. September.