Neujahrsempfang im Mooriz

Vorsitzender Jochen Pardey (links) spricht beim Neujahrsempfang des Vereins Bürger für Resse im Mooriz. Foto: B. Stache

Gastredner loben besonderes Engagement des Vereins Bürger für Resse

Resse (st). Vor zirka 90 Teilnehmern am Neujahrsempfang des Vereins Bürger für Resse am Sonntagmittag im Moorinformationszentrum (Mooriz) fanden die Gastredner Caren Marks und Hendrik Hoppenstedt als Bundestagsabgeordnete sowie die Landtagsabgeordnete Editha Lorberg viele lobende Worte. Die Parlamentarische Staatssekretärin Marks sprach von einer Erfolgsgeschichte des Vereins. Das Engagement seiner Mitglieder stärke die Demokratie, machte die SPD-Abgeordnete deutlich. MdB Hoppenstedt (CDU) berichtete, dass er schon als früherer Bürgermeister von Burgwedel von den Aktivitäten in Resse beeindruckt gewesen sei. „Was der Verein Bürger für Resse leistet, ist über die ganze Region Hannover, ja sogar über Niedersachsen hinaus bekannt“, formulierte die CDU-Abgeordnete Lorberg. Sie dankte ganz besonders Jochen Pardey für seinen unermüdlichen Einsatz. Als Vorsitzender des Vereins Bürger für Resse trage er die ganze Last der Verantwortung. In seiner Ansprache erinnerte Jochen Pardey an die Erfolgsgeschichte des Vereins, der im vergangenen Jahr sein zehntes Jubiläum feiern konnte. „In Vergessenheit geraten sollen diese Erfolge natürlich auch künftig nicht, doch soll auch nicht der Eindruck entstehen, wir ruhten uns aus auf den Lorbeeren vergangener Tage“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Es gebe noch immer viel zu tun für Resse – sein Verein wolle auch weiterhin der Motor der Aufwärtsentwicklung sein. Der Aufschwung sei schon jetzt in Resse spürbar, hieß es mit Hinweis auf gestiegene Einwohnerzahlen, neue Wohnungen und Häuser. „Es gibt wieder viele junge Familien in Resse, Kindertagesstätte und Schule sind gut ausgelastet“, berichtete Jochen Pardey, der seit den Kommunalwahlen im vergangenen Herbst auch als Ortsbürgermeister von Resse aktiv ist. An die neuen Resser Mitbürger appellierte er, sich im Verein Bürger für Resse einzubringen. „Vieles, woran wir derzeit arbeiten, ist bereits Grundlagenarbeit für die Zukunft. Mitglieder unseres Vereins sorgen mit ihrer Arbeit zum Erhalt der Moore dafür, dass auch kommende Generationen diese einzigartige Landschaft noch erleben können und leisten einen Beitrag zur Menschheitsaufgabe Klimaschutz.“ Sein Verein, der das Mooriz in Resse betreibt, werde sich auch weiterhin für den baldigen Anschluss von Resse an das Radwegenetz engagieren, erklärte Jochen Pardey. Mit Hinweis darauf, dass im Mooriz „Umweltbildung und Kulturarbeit auf hohem Niveau“ präsentiert werde, dankte der Vorsitzende der Region Hannover und der Gemeinde Wedemark für die finanzielle Unterstützung. Dank richtete er auch an die vielen Ehrenamtlichen – sie seien das Fundament der erfolgreichen Arbeit. Mit Blick nach vorne kündigte Pardey eine Ersthelferausbildung an, die im Mai von Vereinsmitglied und Beisitzerin Sabine Meyer organisiert wird. Als stellvertretende Vorsitzende des Vereins Bürger für Resse erinnerte Renate Kolb zum Abschluss des Neujahrsempfangs an Veranstaltungen im vergangenen Jahr und gab einen Ausblick auf die kommenden.