Ortsdurchfahrt Brelingen voll gesperrt

Die Brelinger Ortsdurchfahrt ist dringend sanierungsbedürftig. Foto: A. Wiese

Ab Montag wird der Verkehr wegen Sanierungsarbeiten vier Wochen umgeleitet

Brelingen (awi). Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Brelingen und Sanierung des Radweges zwischen Brelingen und Negenborn: Ab Montag, 25. Juli, werden sich Verkehrsbehinderungen in der Wedemark erneut nicht vermeiden lassen. Wie bereits mehrfach angekündigt, wird das Land die Landesstraße 383 zwischen Abbensen und Bissendorf-Wietze in großen Teilabschnitten sanieren. Auftakt der Bauarbeiten ist am Montag in Brelingen. Hier erfolgt auf der Hauptstraße (L 383) zwischen Bergstraße und Abbauernring/Starkampstraße ein Vollausbau der Straße.
Diese Bauarbeiten werden rund drei bis vier Wochen dauern und mit einer Vollsperrung verbunden sein. Anwohner der Straßen Kleverkamp, Thiemannsweg, Mühlenblick können über den Abbauernring / Bennemühler Straße, Anlieger aus dem Bereich Bergstraße, Zu den Hegebergen, Osterfeldstraße über Hauptstraße beziehungsweise Starkampstraße zu ihren Grundstücken gelangen.
Der durch Brelingen fließende Verkehr wird aus Richtung Abbensen über Duden- Rodenbostel – Oegenbostel – Bennemühen nach Mellendorf, der Verkehr ab Mellendorf über Scherenbostel – Wiechendorf – Brelingen, Starkampstraße – beziehungsweise von Mellendorf über Bennemühlen nach Brelingen zur Ortsmitte umgeleitet. Parallel wird der Radweg zwischen Brelingen, Höhe Sportplatz, und Negenborn, Höhe Einmündung Am Klosterberg, saniert. Diese Bauarbeiten erfolgen in einzelnen Bauabschnitten von maximal 500 Metern Länge unter halbseitiger Sperrung der L 383. Die Verkehrsregelung erfolgt durch Einsatz einer Lichtzeichenanlage. Auch wenn beide Baumaßnahmen zum Teil noch in den Sommerferien durchgeführt werden, muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Auftraggeber dieser Baumaßnahmen ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover. Bauausführende Firma ist die STRABAG AG, Hannover.
Am Donnerstag traf sich Fritz Schnehage vom Team Öffentliche Ordnung mit Vertretern des Auftraggebers und der ausführenden Firma zum Ortstermin in Brelingen. Dabei kam auch der Wunsch des Ortsrates aus seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien zur Sprache, den geplanten behindertengerechten Umbau der Bushaltestelle an der Starkampstraße im Zuge der Sanierungsarbeiten mit zu erledigen.
Das lasse sich allerdings so nicht realisieren, erklärte Schnehage auf Nachfrage des ECHO. Der Umbau der Haltestelle sei erst für 2017 mit nicht unerheblichen Fördermitteln eingeplant. Diese würden nicht fließen, wenn die Maßnahme vorgezogen würde. Der Wunsch des Ortsrates, im nächsten Jahr, die gerade neugemachte Straße wieder aufzureißen, sei jedoch nachvollziehbar und unabhängig davon auch bei den Beteiligten diskutiert worden. Geplant sei jetzt die Vorrichtungen für das Hochboard an der Bus-haltestelle beim Ausbau der Straße vorzusehen, aber nicht die Haltestelle komplett umzubauen, sondern ein Provisorium einzurichten, das jedoch zur Folge habe, dass die neue Straße im nächsten Jahr bei der Fertigstellung der behindertengerechten Bushaltestelle nicht wieder aufgerissen werden müsse. Des Weiteren werden in der Ortsdurchfahrt Abbensen Arbeiten an den Gossen durchgeführt, die ebenfalls zu minimalen Verkehrsbehinderungen führen können. Alle Arbeiten werden unter Ausnutzung des Tageslichts ausgeführt, betont die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.