Ortsrat: Linden an die Lindenstraße

Ortsbürgermeister Achim von Einem (v.l.), drei Mitglieder der Initiative Unterm Baum und Ortsratsmitglied Heidrun Mitchell markieren die Stelle, wo sie eine Ersatzlinde gepflanzt haben möchten. Foto: A. Wiese

Bei Begehung mit Bürgern fünf Standorte für Nachpflanzungen markiert

Wennebostel (awi). Gefällt sind Bäume schnell, um Nachpflanzungen muss man kämpfen: Diese Erfahrung macht auch der Ortsrat Wennebostel. Dass das Fällen zweier Linden an der Lindenstraße notwendig war, weil die Bäume krank und nicht mehr verkehrssicher waren, ist unstrittig. Zwei weitere Linden fielen Unfällen zum Opfer. Doch die klaffenden Lücken in der Straßenbepflanzung stören nicht nur Ortsbürgermeister Achim von Einem und seine Ortsratsmitglieder von CDU und SPD, sondern auch die Bürger. Die Initiative Unterm Baum schloss sich spontan einem Aufruf zur Ortsbegehung in der letzten Ortsratssitzung an. Gemeinsam sahen sich Ortsbürger-
meister Achim v0n Einem, Ortsratsfrau Heidrun Mitchell und die Bürgerinnen an, wo Ersatzpflanzungen am sinnvollsten vorgenommen werden können und markierten diese Punkte mit einem Pfahl mit roter Spitze. In den meisten Fällen sind die Standorte, wo die Bäume vorher standen, auch die neuen Wunschstandorte. Jetzt hoffen Ortsrat und Bürger sehr, dass die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die sich eng mit der Straßenmeisterei Berenbostel abstimmt, die Wünsche nach Nachpflanzungen ernst nimmt und sie möglichst schon im Herbst realisiert. Dass es sich bei den Nachpflanzungen wieder um Linden handeln muss, ist keine Frage. Was wäre schließlich eine Lindenstraße ohne Linden? Die Gemeindeverwaltung unterstützt Ortsrat und Bürger in ihrer Forderung, weiß Ortsbürgermeister Achim von Einem.