Ortsvereine Lindwedel und Schwarmstedt schließen sich zusammen

Detlef Rogoll (Mitte) ist neuer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Samtgemeinde Schwarmstedt. Seine Stellvertreterin Claudia Schiesgeries und Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil gratulieren ihm dazu herzlich. Foto: F. Krebs

Neuer Vorstand für den SPD Ortsverein Samtgemeinde Schwarmstedt wurde gewählt

Schwarmstedt (fk). Am vergangenen Dienstag trafen sich die Genossen der SPD aus den Ortsvereinen Lindwedel und Schwarmstedt im Hotel Bertram zur Gründung eines gemeinsamen Ortsvereins. Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil sagte zu Beginn: „Es ist nicht so, dass der eine Ortsverein den anderen aufnimmt, sondern hier findet wirklich eine Fusion statt.“ Am Dienstag waren 25 stimmberechtigte Mitglieder aus den beiden, nun ehemaligen, Vereinen vor Ort, um einen neuen Vorstand für den frisch gegründeten SPD-Ortsverein Samtgemeinde Schwarmstedt zu wählen. Detlef Rogoll wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind von nun an der ehemalige Vorsitzende des Ortsverein Lindwedel Jens Graas-Pfeifer und Schwarmstedts Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries. Zum neuen Finanzverantwortlichen wurde Manfred Franke mit 24 Stimmen und einer Enthaltung gewählt. Ab sofort übernimmt Florian Otte das Amt des Schriftführers und wird dabei von seinem Stellvertreter Mark Berner unterstützt. Auch die Wahl der Beisitzer für den SPD-Ortsverein Samtgemeinde Schwarmstedt erfolgte am Dienstag. Dagmar Kosinski wurde einstimmig gewählt, Moritz Mestwerdt und Jürgen Hildebrand erhielten 24 Stimmen, Aynur Colpan wurde mit 23 Stimmen gewählt, Günther Hagemann erhielt 22 Stimmen. Metin Colpan und Jörg Schiesgeries erhielten jeweils 20 Stimmen. Heike Lorenz, Burkhard Nass und Bernhard Geschka sind von nun an die neuen Revisoren des zusammengelegten Ortsvereins. Nachdem der neue Vorstand gewählt wurde, sprach Lars Klingbeil über die aktuelle Flüchtlingsdebatte. „Ich kann erst einmal feststellen, dass ehrenamtliches Engagement in Deutschland momentan auf dem Höchstpunkt ist und ich finde es wirklich bewundernswert, wie viele Leute sich immer noch für Flüchtlinge engagieren und hoffe, dass dies auch anhält.“ Lars Klingbeil forderte seine Partei auf, an die Situation mit pragmatischem Realismus und trotzdem mit Optimismus heranzugehen. „Ich glaube das Schlimmste, was wir als Politiker gerade aussenden können, ist eine Handlungsunfähigkeit“, so Klingbeil. Laut der Prognose des Bundestagsabgeordneten wird das Jahr 2016 nicht weniger turbulent als das vergangene Jahr. „Wenn die Flüchtlingszahlen auf dem Niveau bleiben, auf dem sie gerade sind, gehen wir über die Zahlen vom letzten Jahr“, sagt Klingbeil voraus. Trotz aller Gastfreundschaft und Willkommenskultur müssen die Flüchtlingszahlen heruntergeschraubt werden. „Wir brauchen eine Atempause“, betonte Klingbeil. Der Bundestagsabgeordnete möchte die Flüchtlingskrise mit anderen europäischen Ländern gemeinsam bewältigen. „Das kommt nicht von heute auf morgen, ist aber langfristig der richtige Weg“, bekräftigt er. Laut Klingbeil muss Ordnung und Schnelligkeit in das Verfahren gebracht werden.
Nach dem Bericht des Bundestagsabgeordneten wurde im SPD-Ortsverein Samtgemeinde Schwarmstedt noch weiter über das aktuelle Thema diskutiert.