Osterfeuer lodern trotz Regen und Wind

Wie in vielen Orten steckte auch in Berkhof die Jugendfeurwehr das Osterfeuer in Brand. Fotos: A. Wiese

Feuerwehren müssen noch mehr aufpassen, haben aber alles im Griff

Wedemark (awi). Überall in der Wedemark loderten am Wochenende die Osterfeuer, in einige Orten traditionell am Sonnabend, in anderen am Sonntag. Nur wenige Dörfer wie beispielsweise Gailhof, Bissendorf-Wietze oder Scherenbostel veranstalten gar kein Osterfeuer. Obwohl Ostern dieses Mal spät im Jahr war, machte das Aprilwetter seinem Namen alle Ehre. Immer wieder schauerte es und ein kräftiger Wind erleichterte den Feuerwehren die Arbeit nicht. Schon beim Aufschichten des Osterfeuers und beim Aufbau der Buden hieß es ganz genau aufpassen und auch später mussten die aktiven Kameraden die schnell herunter brennenden Holzhaufen genau im Auge behalten. Angesteckt werden die Osterfeuer in vielen Dörfern traditionell durch die Jugendfeuerwehr, so auch in Berkhof. Um 19.20 Uhr versammelte Jugendwart Martin Tornow seine Schützlinge um sich und die Älteren durften das Stroh rund um den Holzhaufen mit
Fackeln in Brand stecken. Die Kinderfeuerwehr musste noch etwas mehr Abstand halten, verfolgte das Ganze aber mit glänzenden Augen, bemüht das Startzeichen zum Plündern der Osterbäumchen nicht zu verpassen. Denn diese Besonderheit gibt es nur in Berkhof: Ortsbrandmeister Michael Hartmann hatte mehrere Äste mit Ostereiern behängt und Schokohasen im Gras verteilt.