Osterfeuerhaufen wird umgeschichtet

Ulf Kunath schichtet den Osterfeuerhaufen am Hemelingsfeld in Brelingen regelmäßig um, um Tieren die Möglichkeit zur Flucht zu geben.

Brelinger Ortsfeuerwehr beachtet die Tierschutz-Vorschriften genau

Brelingen (awi). Als das ECHO im vergangenen Jahr über die Vorbereitungen der Brelinger Ortsfeuerwehr für das Osterfeuer berichtete, bekam Ortsbrandmeister Marcus Karp „böse E-Mails“, wie er berichtet. Die Schreiber waren der Meinung, weil in Brelingen Baum- und Strauchschnitt schon ab zwei Wochen vorher angefahren werden können, würden sich in dem Haufen Tiere verkriechen, die dann elendiglich verbrennen müssten. Aus diesem Anlass weist Ortsbrandmeister Marcus Karp in diesem Jahr ausdrücklich darauf hin, dass die Brelinger Wehr den Haufen täglich von Treckerfahrer Ulf Kunath umschichten lässt und auch am letzten Tag noch einmal kontrolliert. Bei solchen Gelegenheiten findet Marcus Karp dann auch verbotenerweise entsorgten Stahlschrott in dem Holzhaufen. „Uns ist sehr wohl bekannt, dass im Vorfeld angefahrenes Holz regelmäßig vorsichtig umgeschichtet werden muss“, so Karp. Diese Maßnahme dient dem Schutz der freilebenden Tiere, die eventuell in diesem längere Zeit nicht angetas-teten, natürlichen Versteck einen sicheren Unterschlupf gefunden haben. Wie in jedem Jahr wird am Sonnabend, 31. März, um 19 Uhr von den Jugendfeuerwehrmitgliedern der Ortsfeuerwehr Brelingen das traditionelle Osterfeuer angezündet.
Die Brelinger Feuerwehr freut sich, auch in diesem Jahr wieder viele Bürger des Ortes und der Umgebung zu der Brauchtumsveranstaltung begrüßen und bewirten zu können. Bei der Bewirtung wird die Feuerwehr von der Schlachterei Backhaus unterstützt. Bis Sonnabend können die Bürger noch Baum- und Strauchschnitt aus ihrem Garten anliefern, aber „Bitte keinen Bauschutt oder große Stucken abladen, da beides nichts im Osterfeuer zu suchen hat“, betont Ortsbrandmeister Marcus Karp ausdrücklich.