Peter Reuter ist wieder Ortsbürgermeister

Der Ortrat Wedemark I mit Ortratsbetreuer Uwe Koppelmann (links): Ortsbürgermeister Peter Reuter (SPD, Mitte), links daneben sein Stellvertreter Wolfgang Kasten und Edeltraut Brüggmann (beide CDU), sowie Florian Wiese (von rechts), Birgit Eicke-Wedegärtner und Rebecca Schamer (alle SPD). Foto: A. Wiese

Peter Reuter und Stellvertreter Wolfgang Kasten schlagen sich gegenseitig vor

Abbensen (awi). Der Ortsrat Wedemark I (Abbensen, Negenborn, Duden-Rodenbostel) hat sich als erster der elf Ortsräte in der Wedemark konstituiert: Seit Donnerstagabend ist Peter Reuter (SPD) wieder Ortsbürgermeister und Wolfgang Kasten (CDU) sein Stellvertreter – wie in der vorherigen Ortsratsperiode. Beide schlugen sich gegenseitig für die jeweiligen Ämter vor.
Zügig und harmonisch ging die konstituierende Sitzung im Gasthaus Zur Post in Abbensen über die Bühne. Nach einer Dreiviertelstunde war alles erledigt, inklusive eines kurzen Abrisses der zurückliegenden fünf Jahre, bei dem der alte und neue Ortsbürgermeister Peter Reuter aus Negenborn sich und seinen Ortsratskollegen recht zufrieden auf die Schulter klopfte: Der Hühnerberg bekommt wieder Licht, noch in der nächsten Woche wird der Auftrag an EON rausgehen, an der Straße Mekhof wieder Straßenlaternen aufzustellen. In allen Orten sich Kinderrechte-Kunstwerke aufgestellt worden. Abbensen hat seinen Jugendtreff im Bauwagen bekommen. Der Ortsrat hat verhindert, dass Motorräder durch Abbensen brausen. Der NABU hat nach kurzem Kampf seinen Turm für Fledermäuse, Mauersegler, Turmfalken und Co in Negenborn bekommen und „unsere Enkel und Urenkel werden irgendwann mal in den Genuss einer Freizeitbadegelegenheit in Papenburgs Kiesgrube kommen“, wie es Peter Reuter formulierte. Und die Busspur in Negenborn konnte der Ortsrat auch erhalten. Der geplante Hochbord an der Haltestelle an der Kapelle kommt nicht. Viele Dinge hätten aber durch die Ortsratspolitiker nur durchgesetzt werden können, weil die Bürger auf Missstände aufmerksam gemacht und sich gegen Vorhaben gewehrt hätten. In diesem Zusammenhang lobte Rebecca Schamber (SPD) noch einmal die exzellente Vorbereitung der Bürger für die Laternen am Hühnerberg.