Polizei lobt vernünftige Fahrweise

Frontalzusammenstoß am Donnerstagmorgen zwischen Wiechendorf und Resse: Einsatz- und Streifendienstleiter Rolf Wenda und Kontaktbeamtin Silke Gottschalk übernahmen die Absicherung der Unfallstelle. Foto: A. Wiese

Einsatzleiter Wenda: „Nur zwei Unfälle sind eine gute Bilanz“

Wedemark (awi). Nur zwei größere Unfälle - das ist für den heftigen Wintereinbruch eine gute Bilanz, erklärte gestern der Einsatz- und Streifendienstleiter der Mellendorfer Polizei, Rolf Wenda. Er bescheinigte den Verkehrsteilnehmern in der Wedemark eine sehr vernünftige und den Witterungsverhältnissen angepasste Fahrweise. Auf der Autobahn sah das anders aus, aber die A7 gehört nicht zum Einsatzgebiet der Mellendorfer Polizei.
„Angesichts der Schneemassen auf den Straßen, die von den Räumdiensten gar nicht zeitgleich sofort und überall beseitigt werden können und angesichts der Tatsache, dass in der Wedemark immer noch Umwege wegen gesperrter Straßen gefahren werden müssen können wir den Autofahrern hier wirklich nur ein Lob aussprechen“, so Wenda. Er warb allerdings noch für ein bisschen mehr Verständnis für die Räumdienste, die rund um die Uhr im Einsatz seien. Gekracht hatte es bis Redaktionsschluss nur zweimal richtig: Am Donnerstagmorgen kam eine 18-jährige Re-naultfahrerin in der Schnippheide in Wiechendorf ins Schleudern, geriet dabei in den Gegenverkehr und stieß frontal gegen den Polo einer 22-Jährigen. Beide Frauen wurden leicht verletzt, an den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 9500 Euro. Wenig später kam ein 23-jähriger Fordfahrer auf der L 380 nördlich von Resse vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte gegen einen Baum, überschlug sich und blieb auf dem Dach in einer Grundstückszufahrt liegen. Sowohl der Unfallverursacher als auch sein Beifahrer blieben unverletzt.