Post vom CDU-Kandidaten

Dr. Hendrik Hoppenstedt wendet sich mit einem Bürgerbrief an die Wedemärker.

Dr. Hendrik Hoppenstedt verschickt Bürgerbriefe

Wedemark (awi). Mit dem Instrument Bürgerbrief hat Dr. Hendrik Hoppenstedt schon im Kommunalwahlkampf gute Erfahrungen gemacht. Und darum finden jetzt auch Wedemärker Bürger in diesen Tagen Post vom CDU-Bundestagskandidaten in ihrem Briefkasten. Darin stellt sich der Burgwedeler Bürgermeister kurz in seiner Funktion als Bundestagskandidat der CDU im Wahlkreis Hannover-Land I vor, erzählt ein bisschen was von sich und der Stadt Burgwedel, wo er in neun Jahren als Bürgermeister schon eine ganze Menge bewegt hat, geht kurz auf die erfolgreiche CDU-Politik der letzten Jahre im allgemeinen und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Besonderen ein und lädt schließlich gemeinsam mit dem CDU-Gemeindeverband Wedemark zu einem lockeren Gedankenaustausch am Sonntag, 5. Mai, ab 11.30 Uhr bei einer Wanderung auf dem Erlebnispfad am Brelinger Berg ein. „Ich bin relativ unterschiedlich bekannt im Wahlkreis, der ja immerhin acht Kommunen von Burgdorf bis Wunstorf umfasst", erklärte Hoppenstedt am Mittwoch in einem Pressegespräch. Ein Bürgerbrief sei eine sehr direkte Form der Kommunikation. „Viele Bürger nutzen dieses Dialogangebot", so der Bundestagskandidat. Er habe im Kommunalwahlkampf als Reaktion auf den Bürgerbrief viele Mails bekommen. Es sei doch vernünftig, bevor man erkläre, wie man selbst die Welt sehe, erst mal nach der Erwartungshaltung der anderen zu fragen, findet Hoppenstedt. In den verschiedenen Gemeinden gehen die Bürgerbriefe zu unterschiedlichen Zeitpunkten als Postwurfsendung raus. Natürlich gibt es für den jeweiligen Gedankenaustausch in jeder Gemeinde auch einen anderen Termin beziehungsweise Veranstaltung, und in Burgwedel ist der gesamte Brief modifiziert, denn vieles ist den Einwohnern seiner eigenen Stadt natürlich schon bekannt. Die Veranstaltungspalette variiert vom Treffen in einem Bauernhofcafé in Mardorf am 27. April für die Neustädter bis zu einem Hoffest in Garbsen am 14. Juni. Zu einem möglichen Nachfolger als Bürgermeister in Burgwedel möchte sich Hoppenstedt zu diesem Zeitpunkt noch nicht äußern: „Erst mal müssen wir den Bären erlegen, bevor wir sein Fell zerteilen." Wie die Aktion Bürgerbrief bei den Wählern angekommen ist, was für Anregungen von den Wedemärkern an ihn herangetragen worden sind, darüber berichtet Dr. Hendrik Hoppenstedt dann demnächst, kündigte er an.