Preuß pflichtet Birkner bei

Verkehr ist auch für Seniorenbeirat Dorn im Auge

Wedemark (awi). Der Artikel über die Verärgerung der FDP-Politiker Stefan Birkner und Erik van der Vorm über die Hinhaltetaktik der Landesstraßenbaubehörde in Sachen Ampelkreuzungen an L 190 in Schlage-Ickhorst und Scherenbostel hat Seniorenbeiratsmitglied Wolfgang Preuß aus Scherenbos-tel motiviert, sich im Namen des Gremiums zu dem Thema zu äußern. Preuß macht klar, dass die Freien Demokraten, die ja auch mit Vehemenz ein Verkehrskonzept für die Wedemark fordern, mit ihrer Auffassung keineswegs alleine da stehen, was die Verkehrsproblematik betrifft. „Die Wedemark mit ihren 16 Ortschaften gehört seit 1974 zur jetzigen Region Hannover und ist alles andere als eine Ansammlung kleiner Dörfer mit wenig Verkehr, wo kein Bedarf an neuen Ampeln, geänderten Schaltungen, Verkehrsinseln oder Zebrastreifen besteht. In den letzten 50 Jahren hat der Lkw-, Bus- und Pkw-Verkehr so zugenommen, dass es vielerorts auf den Straßen zu Stillstand und Kollaps kommt. Ich selbst habe von 1972 bis 2002 in allen Ortsteilen Postsendungen zugestellt und kenne alle Problempunkte in den Orten und dazwischen ganz genau“, betont Wolfgang Preuß, der seit 2015 dem Seniorenbeirat angehört. In Bissendorf, Mellendorf und Elze gebe es zudem noch vier Bahnübergänge mit gefühlt extrem langen Schließzeiten, die aus Sicht von Preuß trotz eines hohen Sicherheitsbedürfnisses optimierungsfähig sein müssten. Das Seniorenbeiratsmitglied regt einen runden Tisch mit den Teilnehmern Deutsche Bahn, Straßenbaubehörde Hannover, Region Hannover, Gemeinde Wedemark sowie Politikern aus Bund, Land und Kommune an, ist sich aber der Tatsache bewusst, dass es für die Umsetzung kaum Chancen gibt. Aktuell fordere der Seniorenbeirat Wedemark eine Querungshilfe auf der Wedemarkstraße in Höhe der Sparkasse, in erster Linie für Senioren, aber natürlich auch für Kinder. „Vielleicht ist ja an entscheidender Stelle ein Umdenken und Einlenken möglich, um in der Wedemark etwas zur Lösung der Verkehrsproblematik beizutragen“, so der eindringliche Wunsch von Preuß.